Nogaro: Starterfeld umfasst zwanzig Sportwagen zum Auftakt

Das Gastspiel auf dem Circuit Paul Armagnac markiert den diesjährigen Saisonbeginn der SRO-GT-Sprintserie. Für die Auftaktveranstaltung in Nogaro sind zwanzig Sportwagen genannt. Die Abordnungen von BMW und McLaren treten mit Werksfahrern an, Audi startet in zahlenmäßiger Überlegenheit.

Das Gastspiel auf dem Circuit Paul Armagnac markiert den diesjährigen Saisonbeginn der SRO-GT-Sprintserie. Für die Auftaktveranstaltung in Nogaro sind zwanzig Sportwagen genannt. Die Abordnungen von BMW und McLaren treten mit Werksfahrern an, Audi startet in zahlenmäßiger Überlegenheit.

Am Osterwochenende begeht die GT-Sprintserie der SRO-Gruppe in Nogaro ihre diesjährige Saisoneröffnung. Für die Auftaktveranstaltung auf dem Circuit Paul Armagnac sind exakt zwanzig Sportwagen neun unterschiedlicher Fabrikate gemeldet. Zudem offenbart die provisorische Teilnehmerliste die Zusammensetzung zahlreicher Fahrerduos, die bislang noch mit einem Fragezeichen versehen waren.

Allein die Titelverteidiger des W Racing Teams treten mit einem Vier-Wagen-Aufgebot der Marke Audi an. Die Startnummer eins auf der Tür tragen Laurens Vanthoor und Robin Frijns. Derweil formieren sich die weiteren Besatzungen der belgischen Equipe aus Enzo Ide und Christopher Mies, Stéphane Ortelli und Namensvetter Stéphane Richelmi sowie James Nash und Frank Stippler.

Die Markenkollegen von Phoenix Racing flankieren die Audi-Offensive. Am Lenkrad: Markus Winkelhock und Nikolaus Mayr-Melnhof. Auch ISR vertritt in Région Midi-Pyrénées den Konstrukteur mit den vier Ringen. Ins Lenkrad greifen Thomas und Anders Fjordbach einerseits, Filip Salaquarda und Marco Bonanomi. Letztere sind fraglos imstande, um vordere Positionen zu kämpfen. Damit bestreitet die Audi-Sektion die erste Begegnung in numerischer Überlegenheit.

Eine schlagstarke Truppe hat auch das BMW Team Brasil aufgestellt: Maxime Martin und Dirk Müller formieren ein Doppel, wogegen sich die zweite Mannschaft sich aus den Zwillingsbrüdern Ricardo und Rodrigo Sperafico rekrutiert. Auch McLaren gewährt seiner einzigen Kundenmannschaft Werksunterstützung: Kévin Estre und Robert Bell starten in Südfrankreich für Attempto Racing.

Bernd Schneider unterstützt GT Russia

Indes stellte sich HTP Motorsport erstmals mit Bentley dem internationalen Wettbewerb. Die Pilotengespanne fügen sich aus Maximilian Buhk und Vincent Abril sowie Olivier Lombard und Jules Szymkowiak zusammen. „Nogaro ist eine enge und winklige Strecke und für uns sicherlich eine Herausforderung“, urteilt Teamchef Norbert Brückner. „Wir haben aber einen jungen und sehr erfolgshungrigen Fahrerkader, mit dem wir sicherlich eine gute Chance habe, um Podiumsplätze zu kämpfen.“ 

Weitere Prominenz im Fahrerlager des Circuit de Nogaro: AMG-Markenbotschafter Bernd Schneider, der an diesem Wochenende Alexey Karachev bei seinem Einsatz für GT Russia Hilfestellung leistet. Weitere Auftritte mit dem fünfmaligen Meister der DTM-Serie sind bei den Läufen in Zolder und Brands Hatch geplant. Am zweiten Mercedes-Benz-Lenkrad drehen Alexei Sergejewitsch Wassiljew und Marco Asmer.

Reiter Engineering ist mit zwei Anfertigungen seines Evolutionsmodells Lamborghini Gallardo LP560-4 R-E mit von der Partie. Am Steuer: Nick Catsburg und Albert von Thurn und Taxis, das zweite Cockpit ist vakant. Die einzige Ferrari-Abordnung: Rinaldi Racing mit Marco Seefried und Norbert Siedler. Fach Auto Tech repräsentiert wiederum als einzige Delegation die Marke Porsche. Martin Ragginger und Marcel Wagner pilotieren den Neunelfer.

Auch Nissan muss sich als Einzelkämpfer behaupten, vertreten durch Molitor Racing. Die Athleten: Craig Dolby und Sean Walkinshaw. „Der neue GT-R passt eigentlich zu allen Strecken auf denen wir bisher getestet hatten. Das Layout ist zwar ein bisschen eng und kurvig, aber ich denke es wird ein wettbewerbsstarkes Rennen“, meint Walkinshaw. „Meine Erwartungen für Nogaro sind ziemlich hoch, auch wenn ich noch relativ unerfahren in einem GT-Fahrzeug bin.“

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