Die Antidoping-Kommission der FIA hat Franck Montagny aufgrund seines positiven Drogentests für zwei Jahre gesperrt. Es besteht die Option, beim Internationalen Sportgerichtshof einen Protest einzulegen. Allerdings hat der Franzose seinen Kokainkonsum bereits im Winter gestanden.
Der FIA-Automobilverband hat den ehemaligen Peugeot-Werksfahrer Frank Montagny für zwei Jahre gesperrt. Diesen Entschluss fasste die zuständige Antidoping-Kommission in Paris, nachdem der Franzose im Winter positiv auf Kokain getestet wurde. Es besteht nun die Möglichkeit, innerhalb einer dreiwöchigen Frist beim Internationalen Sportgerichtshof gegen diese Strafe in Berufung zu gehen.
Allerdings räumte Montagny bereits zu Jahresbeginn ein, gelegentlich Kokain konsumiert zu haben, um bei Einsätzen seine Konzentration zu steigern. Ferner habe er auf diese Weise die Schmerzen seiner Rippenfraktur lindern können. Damit verstieß Montagny laut der verantwortlichen Kommission jedoch gegen Paragraph 2.1 der Antidoping-Regularien 2014. „Es ist mein Fehler. Ich werde mich nicht streiten“, erklärte der Franzose gegenüber der Zeitung „L’Equipe“.
In der Vergangenheit engagierte sich Montagny sowohl im Prototypensport als auch in verschiedenen Formel-Serien. Insgesamt startete der Athlet aus Feurs zwölfmal beim 24-Stunden-Langstreckenrennen von Le Mans – mit Peugeot gelang dreimal ein Resultat auf dem Siegertreppchen. In diesem Jahr sollte Montagny eigentlich für den Andretti-Rennstall in der Formel-E-Meisterschaft antreten.

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