Nach der Auftaktsitzung beim WM-Prolog in Le Castellet hat sich Porsche an der vordersten Stelle im Klassement platziert. Toyota belegte den zweiten Rang, wogegen Audi nur wenige Runden auf dem Circuit Paul Ricard drehte. In der GTE-Pro-Kategorie behauptete sich Ferrari gegenüber Porsche.
Während der Eröffnungssitzung beim Prolog der Langstrecken-WM hat Porsche den ersten Richtwert des Wochenendes markiert. Werksfahrer Marc Lieb meisterte den Circuit Paul Ricard innerhalb von 1:39,292 Minuten. Stallgefährte Mark Webber reihte sich wiederum an der dritten Stelle im Klassement ein. Die Differenz zu seinem Markenkollege an vorderster Position: 0,740 Sekunden.
Auch Titelverteidiger Toyota überwand die Marke von einer Minute und vierzig Sekunden, musste aber mit dem zweiten Rang im Zwischenklassement vorliebnehmen. Schlussendlich fehlten Anthony Davidson 0,740 Sekunden auf den Klassenprimus aus Stuttgart-Zuffenhausen. Konterpart Audi bezog derweil die Ränge vier und fünf, erreichte allerdings nur ein Pensum von etwas mehr als dreißig Umläufen – die Konkurrenz fuhr die doppelte Distanz.
Die Rundenzeiten der Privatmannschaft ByKolles Racing pendelten sich hingegen auf LMP2-Niveau ein. Letztlich erzielte Pierre Kaffer einen Umlauf binnen 1:50,821 Minuten. In der Riege der kleinen Prototypen platzierte sich KCMG in Front. Oreca-Pilot Matthew Howson gelang die rascheste Umrundung des Hochgeschwindigkeitskurses in Le Castellet. Die Uhr stoppte bei 1:48,924 Minuten.
Ferrari und Aston Martin fahren GTE-Bestzeiten
In der GTE-Pro-Kategorie setzte wiederum AF Corse die erste Referenzzeit. Ferrari-Athlet Gianmaria Bruni umkreiste die moderne Piste in der Provence innerhalb von 1:58,814 Minuten. Die Widersacher von Porsche und Manthey-Racing belegten die Plätze zwei und drei. Patrick Pilet und Michael Christensen verbuchten ein Abstand von 0,031 Sekunden respektive 0,062 Sekunden.
Ein ausgewogenes Kräfteverhältnis obwaltete auch in der semiprofessionellen GTE-Am-Liga. Am oberen Ende des Tableaus platzierte sich Prodrive-Fahrer Stuart Hall, der sich eine Bestzeit von 1:59,372 Minuten protokollieren ließ. Zweiter wurde Klaus Bachler von Proton Competition, den 0,124 Sekunden von seinem Vordermann trennten. Die besten Drei komplettierte Ferrari-Rivale Emmanuel Collard von AF Corse. Der Rückstand: 0,179 Sekunden.
Darüber hinaus beeinträchtigte ein weiterer Faktor die Protagonisten im Laufe der ersten Übungseinheit auf dem Paul Ricard High Tech Test Track in Le Castellet: ein Mistral. Phasenweise begleiteten Windböen mit Geschwindigkeiten über fünfzig Kilometer pro Stunde den Trainingsbetrieb. Nichtsdestotrotz herrschen trockene, warme Bedingungen in Südostfrankreich – mittlerweile fast zwanzig Grad Celsius.

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