ELMS: Ausgeglichenes Kräfteverhältnis beim Prolog

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Beim Prolog der Europäischen Le-Mans-Serie ergab sich an der Spitze des Tableaus ein ausgeglichenes Bild. So fand sich nach jeder Testeinheit ein anderer Rennstall an erster Stelle wieder. Lediglich Murphy Prototypes gelang es zwei Referenzmarken zu setzen. Derweil fanden die Protagonisten alle Witterungsverhältnisse vor.

 Die ELMS-Testfahrten markierten den Auftakt für die neue Saison. In Le Castellet fand sich ein Gros der Saisonteilnehmer ein, um seine Boliden für die bevorstehenden Wettkämpfe renntauglich zu machen. Zudem konnten sich Teams und Fahrer auf jegliche Streckenverhältnisse vorbereiten. Während es am Montag in Südfrankreich noch trocken war, zogen am Dienstag Schauer über den Circuit Paul Ricard.

Am Montagmorgen setzt Nathanaël Berthon die erste Referenzzeit. Der Pilot von Murphy Prototypes umrundete den Rundkurs in der Provence binnen 1:48,155 Minuten. Diese Zeit wurde während der zwei Testtage von keinem Fahrer unterboten. Nachmittags sorgte Jon Lancaster von Greaves Motorsport für die Bestzeit. Harry Tincknell ließ sich im Jota-Gibson-Prototyp am Nachttraining die Bestzeit protokollieren, erreichte aber auch nicht die Bestzeit von Berthon.

In der GTE-Wertung erzielten die Besatzungen von AF Corse, Gulf Racing und Marc VDS die Bestzeiten. Am Dienstag hingegen untermauerte die BMW-Mannschaft ihre Vormachtstellung. In beiden Einheiten gelang es dem ELMS-Neuling, die Referenzzeit zu erzielen.

Tristan Gommendy gelang es als Vertretung für TDS Racing, am Vormittag die Konkurrenz hinter sich zu lassen. Insgesamt 1:48,432 Minuten benötigte der Oreca-Pilot für eine Umrundung des Circuit Paul Ricard. Bedingt durch den Regen, ließen es sich Akteure am Nachmittag etwas ruhiger angehen. Letztlich setzte sich Algarve Pro Racing an die Spitze des Tableaus.