Das Porsche-Team Herberth Motorsport hat das Zwölf-Stunden-Rennen von Mugello gewonnen. Auf dem zweiten und dritten Platz kamen mit Ram Racing und Hofor Racing zwei Mercedes-Benz-Flügeltürer auf dem Podium ins Ziel. Glücklicherweise ereigneten sich kaum Zwischenfälle über die Endurance-Distanz.
Herberth Motorsport hat das Zwölf-Stunden-Rennen im italienischen Mugello für sich entschieden. Robert und Alfred Renauer, Daniel Allemann und Ralf Bohn behielten nach der zweigeteilten Distanz die Nase des Porsche 911 GT3 R vor der Konkurrenz und profitierten von einer besseren Boxenstoppstrategie. Auf dem zweiten Platz kamen mit einer knappen Runde Rückstand Adam Christodoulou, Tom Onslow-Cole und Paul White im Mercedes-Benz SLS AMG GT3 von Ram Racing ins Ziel.
Das Podium vervollständigten Kenneth Heyer, Christiaan Frankenhout, Michael und Chantal Kroll und Roland Eggimann in einem weiteren Flügeltürer, eingesetzt von Hofor Racing. Das Rennen war allerdings über lange Strecken hart umkämpft. So führte nach der turnusmäßigen Unterbrechung nach dem ersten Renndrittel am Freitag noch Ram Racing das Rennen an. Zu diesem Zeitpunkt war der einzige BMW Z4 GT3 allerdings schon aus dem Rennen.
Walkenhorst Motorsport hatte mit Kühlwasserverlust zu kämpfen und sah sich letztendlich gezwungen, das Fahrzeug verfrüht aus dem Rennen zurück zu ziehen. Kurz vor dem Anbruch der letzten beiden Rennstunden verlor das lange führende Ram Racing Team die Chance auf den Sieg, als der Flügeltürer zu lange an der Box auf das Nachtanken warten musste.
Den insgesamt 73 gemeldeten Fahrzeugen standen gerade einmal vier Zapfsäulen zum Nachtanken zur Verfügung. Dieser Umstand kostete Ram Racing letztendlich die Chance auf den Sieg. Von da an führte der Porsche von Herberth Motorsport das Rennen an und gab die Führung bis zur Zielüberfahrt nicht mehr ab. Insgesamt gab es bei dem Langstreckenrennen in der Toskana sehr wenige Zwischenfälle und nur vier Code-60-Phasen.
VLN-Teams siegen in BMW Cup-Klasse
Auf dem vierten Gesamtrang lief der Ferrari von Black Pearl Racing by Rinaldi ein, der unter anderem auch vom deutschen Pierre Kaffer pilotiert wurde. Die besten Fünf machten GDL-Racing mit einem weiteren AMG-Flügeltürer komplett. In der Porsche-Cup-Klasse behielt Ruffier Racing mit einem Cup-Modell der Baureihe 991 die Oberhand gegen Lorient Racing in einem 997er-Modell.
In der GT4-Klasse gab es schlussendlich einen Doppelsieg für zwei Ginetta-Teams, wobei sich hier Optimum Motorsport gegen Nova Race durchsetzte. In der Cup-Klasse für den BMW M235i Racing setzte sich Bonk Motorsport gegen Sorg Rennsport durch. Liesette Braams, Michael Schrey, Michael Bonk und Emin Akata hatten am Schluss lediglich eine Runde Vorsprung gegenüber der Sorg-Mannschaft.
Das nächste Rennen in der 24-Stunden-Serie findet am 29. und 30. Mai im niederländischen Zandvoort statt. Auch hier wird das in Mugello angewandte Rennformat durchgeführt. Am Freitag Abend werden drei Stunden absolviert, bevor am Samstag der neunstündige Hauptteil folgt.

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