Oreca hat in den vergangenen Tagen eine erste Testeinheit mit dem neuen 05-Coupé absolviert. Der Konstrukteur testete insgesamt drei Tage auf dem Circuit Paul Ricard. Auch KCMG bestritt bereits erste Erprobungsfahrten in Südfrankreich. Unter anderem am Steuer des LMP2-Boliden: Toyota-Werksfahrer Stéphane Sarrazin.
Bereits wenige Tage vor dem Prolog der ELMS und Langstrecken-WM hat Oreca eine erste Ausfahrt mit dem 05-Coupé unternommen. Die Testfahrten mit dem neuen Sportwagen erstreckten sich insgesamt über drei Tage auf dem Rundkurs in Le Castellet. Während Oreca am Montag noch einen eigenen Test abspulte, drehte am Dienstag und Mittwoch die Mannschaft von KCMG erste Runden mit dem geschlossenen Prototyp.
Nachdem sich die Abordnung am Montagvormittag noch mit Instruktionen beschäftigte, griff am Nachmittag Stéphane Sarrazin ans Steuer. Toyota hatte seinem Werksfahrer für diesen Test eine Freigabe erteilt. Während der Erprobungsfahrten auf dem Circuit Paul Ricard verzeichnete Oreca kein technisches Problem.
Der Toyota-Schützling zeigte sich von den ersten Runden mit dem LMP2-Fahrzeug sehr angetan. „Das Auto ist sehr angenehm zu fahren, und man gewöhnt sich schnell an das Fahrverhalten. In den wendigen Passagen ist das Fahrzeug sehr agil, dass ist für einen Fahrer sehr hilfreich“, gab Sarrazin zu Protokoll. Außerdem befand der Franzose, dass es „eine Ehre“ gewesen sei, beim ersten Test „mitwirken“ zu dürfen.
Richard Bradley: „Das Auto fühlt sich toll an“
Auch KCMG, LMP2-Rennstall aus der Langstrecken-WM, wohnte der ersten Ausfahrt in der Provence bei. Für die Mannschaft aus Hong Kong pilotierten Richard Bradley, Matthew Howson und Gary Thompson das Coupé über den hochmodernen Kurs im Süden Frankreichs. Insgesamt erkundet die Fraktion das Verhalten des Boliden auf einer Langstreckendistanz von tausend Kilometern.
Richard Bradley blick im Anschluss an die Einstellfahrt mit Zuversicht in die Zukunft des Fahrzeugs. „Wir hatten ein sehr erfolgreiche Ausfahrt mit dem Oreca 05 und konnten viele Daten sammeln“, resümierte der Brite die Ausfahrt. „Das Auto fühlt sich toll an und verfügt über enormer Potential.“
Laut Teammanager Erich Kolb hatten vor allem die Mannen von Oreca maßgeblichen Anteil daran, dass die ersten Ausfahrt reibungslos vonstatten ging. „Ein großes Dankeschön gilt Oreca und unseren Mechanikern, die alles daran gesetzt haben, dass wir die Testfahrten absolvierten konnten.“ Matt Howson betont dabei auch, dass die Hilfe von Stéphane Sarrazin „sehr ertragreich“ gewesen sei.

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