BMW Motorsport hat seine Entwicklungsarbeit am M6-GT3-Modell in der Praxis fortgesetzt. Werksfahrer Jörg Müller unternahm am vergangenen Samstag eine erste Ausfahrt auf dem hauseigenen Testgelände in Dingolfing. Der Erstauftritt unter Wettbewerbsbedingungen erfolgt im kommenden Jahr.
Am vergangenen Samstag hat BMW Motorsport eine erste Ausfahrt mit seinem neu entwickelten Sportwagen M6 GT3 unternommen. Werksfahrer Jörg Müller bewegte das Gefährt über das hauseigene Testgelände in Dingolfing. „Es ist ein großartiger Moment, wenn man in die Box kommt und dieses unheimlich schöne Auto sieht“, beschreibt er die erste Funktionsprüfung mit dem bayrischen Boliden.
Gegenwärtig intensiviert BMW Motorsport die Entwicklungsarbeiten am M6 GT3, ehe in der nächstjährigen Saison der Erstauftritt unter Wettbewerbsbedingungen erfolgt. Damit vollzieht der Konstrukteur einen Modellwechsel im GT3-Sport: der Sechser ersetzt den Z4-Renner. „In dieses Fahrzeug fließen alle Erfahrungen ein, die wir in den vergangenen Jahren im Langstrecken- und GT-Sport gesammelt haben“, kehrt Motorsport-Direktor Jens Marquardt hervor.
Obwohl die erste Probefahrt planmäßig verlaufen sei, müsse das Technikergespann noch etliche Detailarbeiten verrichten. „Wir liegen bei der Entwicklung sehr gut im Zeitplan und sind davon überzeugt, 2016 mit einem von Beginn an konkurrenzfähigen Paket auf die Rennstrecke gehen zu können“, meint Marquardt. „Noch liegt viel Arbeit vor uns, aber ich möchte mich schon einmal bei allen sehr herzlich bedanken, die an diesem großartigen Projekt mitwirken.“
Auch aus der Perspektive des Cockpits liest sich die Zwischenbilanz der Vorbereitungen durchweg positiv. „Ich bin sehr stolz, die ersten Kilometer gefahren zu sein“, berichtet Müller nach den ersten Schicht am Lenkrad des M6-GT3-Sportwagens, der über 500 PS Motorleistung verfügt und 1 300 Kilogramm wiegt. „Ein Roll-out ist natürlich nur ein erster Funktionstest, doch es ist insgesamt alles sehr gut und problemlos gelaufen.“
Insbesondere das 4,4-Liter-V8-Triebwerk des brandneuen Boliden habe den BMW-Werkspiloten begeistert. „Der Motor hat mich wirklich beeindruckt“, bekräftigt Müller in seinen Ausführungen. „Er ist stark und hat ein gutes Drehmoment, was für ein solches Auto wichtig ist. Ich bin davon überzeugt, dass BMW Motorsport seinen Kunden im BMW M6 GT3 einen fantastischen Rennwagen anbieten wird.“

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