GTD in Daytona: Kleinste Klasse, größtes Starterfeld

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Erwartungsgemäß sind die meisten Starter bei den 24 Stunden von Daytona in der GTD-Kategorie gemeldet. Insgesamt fahren neunzehn Besatzungen mit sechs unterschiedlichen Fabrikaten um den Klassensieg. Darüber hinaus treten auch etliche Spezialisten aus Deutschland in Florida an.

Wer an diesem Wochenende den Klassensieg in der GTD-Wertung der 24 Stunden von Daytona einfährt, ist schwer zu sagen. Fakt ist: Alle neunzehn Besatzungen mit sechs verschiedenen Fabriak sind in der Lage, bei einer fehlerfreien Fahrt auf dem Podium zu kämpfen. Die stärkste Fraktion stellt Porsche. Neun Sportwagen des Modells 911 GT America werden auf der Teilnehmerliste geführt. 

Neben Porsche starten außerdem jeweils zwei Abordnungen von Dodge Viper, Audi und Aston Martin. Darüber hinaus nehmen je drei Mannschaften von Ferrari und BMW die Hatz zweimal rund um die Uhr unter die Räder. Die Suche nach einem Favoriten ist schwierig. Durch die Bank weg sitzt auf jedem Auto mindestens ein Profipilot. Gute Siegchancen besitzt Konrad Motorsport. Mit Rolf Ineichen, Klaus Bachler und Christian Engelhart sitzen drei erfahrene Porsche-Spezialisten im Elfer. 

Auch Riley Motorsport und Dodge Viper sollte man nicht unterschätzen. Schließlich sind noch zahlreiche Ex-SRT-Werksfahrer an Bord. Am Steuer der Nummer dreiundreißig teilten sich unter anderem Jeroen und Sebastiaan Bleekemolen sowie Marc Goossens die Arbeit am Volant. Im Schwesterfahrzeug mit der Startnummer 93 sind unter anderem Dominik Farnbacher und Kuno Wittmer am Start.

Viele deutsche GT-Asse

Aber auch das einzige Eisen im Feuer für BMW rückt mit einer guten Besatzung an. Tuner Motorsport, amtierende GTD-Titelträger in der USCC-Meisterschaft, bietet mit Markus Palttala und Andy Priaulx zwei Vollprofis auf. Es Bleibt abzuwarten, inwieweit sich der auf Abtrieb getrimmte Z4-Sportwagen auf der Hochgeschwindigkeitsstrecke von Daytona schlagen. 

Neben Engelhart treten zahlreiche weitere GT-Spezialisten aus Deutschland beim Langstreckenrennen an der Küste Floridas an. Zum einem teilt sich Marc Basseng einen Neunelfer von Mühlner Motorsport mit Darryl O’Young, Matteo Beretta und Connor de Phillippi. Für Alex Job Racing, das ebenfalls einen Porsche 911 America einsetzt, startet der Ansbacher Mario Farnbacher. 

Ein weiterer Deutscher in einem Porsche-Cockpit ist Marco Seefried. Beim Team von Magnus Racing trifft er auf den Österreicher Martin Ragginger. Nicht nur Porsche bringt einige Hochkaräter nach Nordamerika, sondern auch Audi. Die Ingolstädter entsenden demnach Markus Winkelhock für Flying Lizard sowie Christopher Haase und René Rast für Paul Miller Racing nach Daytona Beach.

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