Während der letzten Tage haben einige Teilnehmer der Langstrecken-WM sich zu ihren diesjährigen Planungen geäußert. Young Driver AMR steigt in die GTE-Pro-Klasse auf, Lotus firmiert künftig unter ByKolles. Oak Racing weitet sein LMP2-Engagement aus. Ein Nachrichtenspiegel.
Keine Sieben Wochen sind seit dem Finale der Langstrecken-WM in São Paulo vergangen, und dennoch verbleiben lediglich zehn Wochen bis zum diesjährigen Prolog in Le Castellet. Daher haben zahlreiche Rennställe bereits ihre Planungen für die vierte Saison des globalen Prototypen-Wettbewerbs verkündet. Ein Überblick über die Nachrichten und Meldungen der vergangenen Tage und Wochen.
> Nach dem letztjährigen GTE-Am-Titelgewinn wagt Young Driver AMR den Aufstieg in die professionelle Wertung. Daher tritt das Aston-Martin-Gespann in Kooperation mit Prodrive fortan gegen die Werksmannschaften von Ferrari und Porsche an. Ferner hat die Mannschaft einen Neuzugang verpflichtet: Lotus-F1-Testpilot Marco Sørensen startet an der Seite des Dänenduos Christoffer Nygaard und Nicki Thiim.
> In der Spitzenklasse vollzieht Lotus einen Namenswechsel. Nach einem Bericht der Nachrichtenseite „Motorsport-Total“ firmiert die Equipe künftig unter dem Namen „ByKolles“ und startet weiterhin mit einem CLM-P1/01-Prototyp in der Langstrecken-WM. Neben Modifikationen des Le-Mans-Sportwagens plant die LMP1-Truppe außerdem, künftig Reifen von Dunlop zu montieren.
> Oak Racing und Kooperationspartner G-Drive gedenken wiederum, ihr Engagement im LMP2-Unterhaus auszubauen. Gegenüber „Sportscar365“ eröffnete Teamchef Philippe Dumas, künftig zwei Ligier-P2-Prototypen in der Langstrecken-WM einzusetzen. „Wir arbeiten daran, dies bis zur Meldefrist zu klären“, bestätigt Dumas. Allerdings ist sowohl die Motoren- als auch die Fahrerfrage zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch mit einem Fragezeichen markiert.
> Den Termin, wann der ACO die Starterlisten für die diesjährige Auflage des 24-Stunden-Rennens von Le Mans sowie für die Langstrecken-WM veröffentlicht, hat der Automobilklub des Westens bislang nicht bekannt gegeben. Allerdings findet die Pressekonferenz im Februar in Paris statt.
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