Dubai: Black Falcon erringt Kantersieg

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Mercedes-Benz hat bei den 24 Stunden von Dubai einen Doppelerfolg errungen. Black Falcon feierte mit Hubert Haupt, Yelmer Buurman, Oliver Webb und Abdulaziz Al Faisal einen Kantersieg, Ram Racing sicherte sich die Silbermedaille. Dragon Racing erklomm wiederum die unterste Podiumsstufe.

Black Falcon und Mercedes-Benz haben einen unangefochten Triumph bei den 24 Stunden von Dubai davongetragen. Hubert Haupt, Yelmer Buurman, Oliver Webb und Abdulaziz Al Faisal gelang eine gleichsam überlegene Darbietung, wodurch das AMG-Quartett letzten Endes einen Kantersieg bei der Jubiläumsauflage des Wüstenmarathons. Somit erstritt das Meuspather Gespann bereits den dritten Erfolg beim Endurance-Wettstreit am Persischen Golf.

Den Stallgefährten Bernd Schneider, Jeroen Bleekemolen, Andreas Simonsen und Khaled al-Qubaisi widerfuhr hingegen ein Desaster. Die favorisierte Besatzung fiel bereits am Freitagabend einer Kollision im Überrundungsverkehr anheim. Daraufhin zwang das vierköpfige Ensemble ein Schaden am Fahrgestell des Mercedes-Benz-Flügeltürers zur Aufgabe der Kraftprobe in der Arabischen Wüste.

Stattdessen erklommen die Markenkollegen von Ram Racing die zweithöchste Stufe des Siegertreppchens. Cheerag Arya, Thomas Jäger, Tom Onslow-Cole und Adam Christodoulou arbeiteten sich während der Nacht peu à peu im Klassement empor, bis sich die Sternenkrieger schließlich auf Podiumskurs manövrierten. Dennoch verzeichnete die Truppe beim Kreuzen der Ziellinie einen Rückstand von vier Runden.

Titelverteidiger Stadler Motorsport scheitert im Überrundungsverkehr

Nach einer unauffälligen, aber weitgehend fehlerfreien Vorstellung beendete Dragon Racing das Gipfeltreffen am Persischen Golf schlussendlich auf dem Bronzerang. Die Ferrari-Equipe Mohammed Jawa, Jordan Grogor, Matthew Griffin uns Rob Barff bewältigten die tumultuarische Anfangsphase ohne größere Zwischenfälle und beförderten sich über die Distanz sukzessive in die Spitzengruppe des Teilnehmerfeldes. Damit gewann Cavallino rampante zugleich die Pro-Am-Wertung.

Obwohl KPM Racing in der Dunkelheit vorübergehend zu einem Anwärter auf ein Podiumsresultat avancierte, musste das Aston-Martin-Trio Stefan Mücke, Jonathan Adam und Paul White letztendlich mit dem vierten Rang vorliebnehmen. Derweil erzielte die Nissan-GT-Akademie einen Achtungserfolg: Florian Strauss, Ricardo Sánchez, Ahmed Bin Khanen, Nick Hammann und Gaëtan Paletou gelang der Vorstoß unter die besten Fünf.

Stadler Motorsport scheiterte wiederum mit seinem Unternehmen, den Titel in der arabischen Metropole zu verteidigen. Mark Ineichen, Rolf Ineichen, Adrian Amstutz und Christian Engelhart mussten den Wettbewerb ebenfalls nach einer Kollision im Überrundungsverkehr vorzeitig beenden. Die internen Porsche-Rivalen Otto Klohs, Martin Ragginger, Jens Richter und Sven Müller von Fach Auto Tech haderten nach der Poleposition gleichermaßen mit technischen Ungereimtheiten.

Black Falcon erstreitet 997-Doppelerfolg

Siebente wurden Ji?í Písa?ík, Jaromír Ji?ík, Matteo Malucelli und Peter Kox von der Scuderia Praha. Die Ferrari-Abordnung behauptete sich gegenüber den Porsche-Athleten Arkin Aka, Andreas Liehm, Bernd Kleinbach, Philipp Wlazik und Bill Barazetti von Attempto Racing. Dahinter sortierte sich Gulf Racing ein. Am Lenkrad des Lamborghini-Sportwagens hantierten Stuart Hall, Frédéric Fatien und Jamie Campbell-Walter.

In der 997-Wertung feierte wiederum Black Falcon einen Doppelerfolg. Im innerbetrieblichen Duell triumphierten Anders Fjordbach, Keita Sawa, Saud Al Faisal und Andreas Weishaupt über ihre Kollegen Gerwin Schuring, Burkard Kaiser, Manuel Metzger und Christian Raubach. Beide Aufgebote fuhren letztlich unter die besten Zehn der Gesamtwertung. Fahad Algosaibi, Clemens Schmid, Klaus Bachler und Jaap van Lagen komplettierten für Lechner Racing das Stockerl. 

Da die Creventic-Agentur die 24-Stunden-Serie erstmals als internationale Meisterschaft ausschreibt, haben die Teilnehmer obendrein Punkte gesammelt. Der nächste Wertungslauf findet am zweiten Märzwochenende in Mugello statt. Die Dauer: zwölf Stunden. Im Juli organisiert der niederländische Veranstalter die Erstauflage der 24 Stunden von Le Castellet auf dem Circuit Paul Ricard.