Der Dicke der dritten Generation steht zum Verkauf. Manthey-Racing Racing bietet seinen Porsche 997 GT3 RSR des Baujahrs 2012 seit einigen Monaten zum Verkauf an. Die Mannschaft aus Meuspath startete mit dem Kultrenner in Gelb-Grün sowohl in der International GT Open als auch auf der Nürburgring-Nordschleife.
Manthey-Racing hat beschlossen, den Dicken der dritten Generation zu verkaufen. Der Rennstall aus Meuspath inseriert seit einigen Monaten in verschiedenen Medien, um den gelb-grünen Porsche 997 GT3 RSR des Baujahrs 2012 unter den Hammer zu bringen. Das Gespann um Olaf Manthey beziffert den Verkaufspreis bei 395.000 Euro. Zurückgelegte Distanz bei bisherigen Einsätzen: in Summe 16 379 Kilometer.
Das Programm mit dem Neunelfer mit neongelben Kultlackierung erstreckte sich lediglich über zwei Jahre. Zwar vollzog Manthey-Racing bereits zur Saison 2007 einen Modellwechsel vom 996 GT3-MR – dem eigentlichen Dicken – zum 997 GT3 RSR und vorübergehend auch zum 997 GT3 R. Jedoch erwarb die Meuspather Equipe anlässlich seines Einstieges in die International GT Open im Jahr 2012 die aktuelle Modellgeneration des Elfers.
Im europäischen Wettbewerb wetteiferten Nick Tandy und Marco Holzer mit der Ferrari-Konkurrenz bis zum Finale in Barcelona um den Meistertitel, mussten sich aber letzten Endes um drei Punkte geschlagen geben. In der darauffolgenden Saison kehrte Manthey-Racing mit dem Dicken zurück auf die Nürburgring-Nordschleife: beim 24-Stunden-Rennen belegte die Truppe Platz sieben, in der VLN gelang ein Laufsieg.
Zum Beginn der vergangenen Saison verkündete Manthey-Racing wieder, seinen Fokus auf den GTE-Pro-Werkseinsatz in der Langstrecken-WM und bei den 24 Stunden von Le Mans zu richten. Daher verzichtete Manthey-Racing auf einen Start mit dem Dicken auf dem Traditionskurs in der Vulkaneifel. Gegenwärtig werden allerdings vielerorten Spekulationen angestellt, das Ensemble um Manthey könnte womöglich mit dem neuen GT3-Modell wieder auf der Nürburgring-Nordschleife starten.

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