Le Mans: ACO passt sportliches Regelwerk an

In Zukunft limitiert der ACO auch die Reifensätze beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans. Unter dem Gesichtspunkt der Sicherheit haben die Regelmacher außerdem die „Slow Zone“ modifiziert und die Simulatorenpflicht angepasst. Überdies sind LMP3-Fahrzeuge beim Testtag teilnahmeberechtigt – die Neuerungen im Regelwerk im Überblick.

In Zukunft limitiert der ACO auch die Reifensätze beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans. Unter dem Gesichtspunkt der Sicherheit haben die Regelmacher außerdem die „Slow Zone“ modifiziert und die Simulatorenpflicht angepasst. Überdies sind LMP3-Fahrzeuge beim Testtag teilnahmeberechtigt – die Neuerungen im Regelwerk im Überblick.

Zum Jahresende haben die Veranstalter einige Detailanpassungen am sportlichen Regularium des 24-Stunden-Rennens von Le Mans vorgenommen. Bereits vergangene Woche veröffentlichte die FIA generelle Neuerungen in der Langstrecken-WM. In einem Zusatzdokument befasst sich der ACO wiederum mit Sonderbestimmungen, welche lediglich den Saisonhöhepunkt im Département Sarthe betreffen.

> Der traditionelle Le-Mans-Testtag zur Vorbereitung und Standortbestimmung findet am letzten Maiwochenende statt. Das Teilnehmerlimit beträgt siebzig Sportwagen. Überdies erteilt der ACO auch LMP3-Mannschaften eine Zulassung, sofern sich der Rennstall innerhalb der Meldefrist vom 18. Februar bis zum 1. April einschreibt.

> Um die Kosten einzuhegen, limitiert der ACO sowohl in den Klassen LMP1 und LMP2 als auch GTE-Pro und GTE-Am die Reifensätze. Während der Trainingseinheit, der Qualifikation sowie dem Warm-up stehen den Prototypen-Gespannen sieben Reifensätze zur Verfügung, den GTE-Startern wiederum acht. Im Rennen sind in der LMP1-Wertung zwölf Reifensätze – vierzehn für neue Hersteller – gestattet, in den anderen Divisionen sechzehn.

> Auch die Übungseinheit im Simulator bleibt für einige Starter obligatorisch. Sowohl Bronzefahrer, die im Vorjahr nicht in Le Mans angetreten sind, als auch sämtliche andere Piloten, die zuletzt im Jahr 2010 am Klassiker an der Sarthe teilnahmen, sind verpflichtet, ein entsprechendes ACO-Training zu absolvieren. Einzige Ausnahme: Athleten der Einstufung Platin, die verhindert sind. Diese müssen allerdings mindestens fünf Runden in der Sitzung am Mittwochnachmittag fahren.

> Äquivalent zur Code-60-Phase hat der ACO in der zurückliegenden Saison die sogenannten „Slow Zones“ eingeführt. Betrug die maximale Geschwindigkeit bis dato sechzig Kilometer pro Stunde, erhöhen die Regelhüter das Tempo künftig auf achtzig Kilometer pro Stunde. Missachtung sanktioniert die Rennleitung mit einer Stop-and-Go-Strafe plus einer zusätzliche Standzeit von fünf Sekunden je überschrittenen Stundenkilometer.


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