VLN: Roadrunner Racing stellt Aktivitäten ein

Angesichts der ungewissen Zukunft in der Eifel hat Roadrunner Racing beschlossen, sein Programm in der VLN-Langstreckenmeisterschaft zu beenden. „Die Ereignisse rund um den Nürburgring und das nur schlecht planbare Geschäft lassen in eine eher unsichere Zukunft blicken“, begründet die Kölner Mannschaft ihre Entscheidung.

Angesichts der ungewissen Zukunft in der Eifel hat Roadrunner Racing beschlossen, sein Programm in der VLN-Langstreckenmeisterschaft zu beenden. „Die Ereignisse rund um den Nürburgring und das nur schlecht planbare Geschäft lassen in eine eher unsichere Zukunft blicken“, begründet die Kölner Mannschaft ihre Entscheidung.

Roadrunner Racing hat den Entschluss gefasst, sein Engagement auf der Nürburgring-Nordschleife einzustellen. Die ungewisse Zukunft des Traditionskurses bedingte die Entscheidung der Renault-Clio-Mannschaft aus Köln, künftig nicht mehr in der VLN-Langstreckenmeisterschaft anzutreten. „Die Entscheidung ist uns nicht leicht gefallen, gerade aufgrund der tollen Unterstützung, die uns über die Jahre durch unsere Kunden, Partner und Fans zuteil wurde“, heißt es in einer Mitteilung.

Das Ensemble um das dreiköpfige Gespann Jürgen Peter, Udo Huppertz und Denys Tessmann macht seinen Ausstieg am Heiligabend publik. „Wir haben uns entschlossen, die Türen von Roadrunner Racing nach fünf großartigen Jahren am Ende des Monats zu schließen“, bestätigte der Rennstall. „Die Geschäftsentwicklung in diesem Jahr war durchaus positiv, jedoch lassen uns die Ereignisse rund um den Nürburgring und das nur schlecht planbare Geschäft in eine eher unsichere Zukunft blicken.“?

Dennoch startet Peter künftig weiterhin als Fahrer in der VLN, während sich Tessmann „im technischen Umfeld“ betätigt. Huppertz wendet sich wiederum anderen Aufgaben zu. „Wir sind stolz auf das Erreichte“, fügt Roadrunner Racing hinzu, „Wir haben großartige Erfolge feiern dürfen, mussten bittere Niederlagen ertragen und haben auch den ein oder anderen bizarren Moment erlebt. Nichtsdestotrotz möchten wir keinen dieser Momente missen.“

Darüber hinaus hofft Roadrunner Racing auf einen positiven Ausgang der Ereignisse am Ring. „Vor allen Dingen aber gilt unser Dank dem gesamten Team“, fügt die Truppe ihren Ausführungen abschließend hinzu. „Hier haben sich großartige Menschen zusammengefunden, wo jeder seinen bedeutenden Anteil am Erfolg des Teams beigetragen hat. Wir drücken dem Nürburgring und der gesamten Region die Daumen. Hoffentlich wird eine Lösung gefunden, die den Zielen der Region und des Motorsports gerecht wird.?“

Zuletzt betreute Roadrunner Racing den Einsatz dreier Renault-Clio-Fahrzeuge in der Langstreckenmeisterschaft. Ferner erweiterte die Kölner Equipe ihren Fuhrpark in diesem Jahr um einen BMW M235i Racing. Von 2007 bis 2010 unternahm Roadrunner Racing wiederum vereinzelte Starts mit einem Ferrari F430 GTC, den die Mannschaft entsprechend für die Bedingungen auf der Nordschleife präpariert hatte.


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