Ford bestreitet die 24 Stunden von Le Mans 2016 mit einem GTE-Boliden. Damit kehrt der Hersteller anlässlich seines fünfzigjährigen Jubiläums an die Sarthe zurück. Über das Fahrzeug ist bis dato noch nichts bekannt. Als Einsatzteam hingegen fungiert Chip Ganassi Racing.
Nach Porsche und Nissan kehrt erneut eine große Marke nach Le Mans zurück: Ford. Laut „Autoweek“ engagiert sich der US-amerikanische Hersteller bei den 24 Stunden von Le Mans 2016 werksseitig. Bereits im Juli kokettierte der Hersteller mit einem LMP2-Einsatz. Dabei bestreitet Ford die Rückkehr mit einem GTE-Fahrzeug. Doch mit welchem Fahrzeug tritt der Traditionshersteller an der Sarthe an?
Ford entwickelt ein komplett neues Fahrzeug, um im übernächsten Jahr auf dem französischen Traditionskurs in der GTE-Wertung antreten zu können. Lediglich die Spezifikation „GT“ ist bis dato bekannt.
Betreut wird die Rückkehr in den Nordwesten Frankreichs von Chip Ganassi Racing. Der Rennstall setzt in der USCC derzeit einen Riley-Ford ein. Parallel zum Engagement in Le Mans strebt Ford ab 2016 auch ein Werksprogramm in der USCC an, welches sich aus zwei Fahrzeugen zusammensetzt.
Der neue Rennbolide soll beim langjährigen Partner Multimatic Motorsports in Kanada entwickelt und produziert werden. Ford strebt an, einen V6-Motor mit Ecoboost einzusetzen. Möglicherweise könnte Ford das Le-Mans-Engagement bereits im Januar auf der Detroit Motor Show verkünden.
Als Marke agierte Ford letztlich in der Saison 2010 beim Langstreckenklassiker in Frankreich. Seinerzeit betreute der Schweizer Rennstall Matech Concepts gleich zwei Ford-GT-Boliden in der GT1-Kategorie. Allerdings erreichten weder Thomas Mutsch, Jonathan Hirschi und Romain Grosjean, noch Natacha Gachnang, Rahel Frey und Cyndie Allemann das Ziel.
Vor fünfzig Jahren gelang dem Konstrukteur aus den Vereinigten Staaten der erste Sieg beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans. 1966 setzte Ford noch einen GT40-Mk.-II-Sportwagen ein.

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