Im Zuge der Testfahrten mit dem neuen Ligier JS P2 publizierte Krohn Racing, im nächsten Jahr in der Europäischen Le-Mans-Serie anzutreten. Auch bei den 24 Stunden von Le Mans fasst die Mannschaft einen Start ins Auge. Nebst den Auftritten in Europa sind auch ein Start beim 24-Stunden-Rennnen von Daytona und 12 Stunden von Sebring mit dem LMP2-Prototypen geplant.
Krohn Racing hat verkündet, sich in der Saison 2015 in der Europäischen Le-Mans-Serie zu engagieren. Als Einsatzfahrzeug dient ein neuer Ligier JS P2 mit einem Judd-Motor. Dies veröffentlichte der amerikanische Rennstall im Rahmen seiner Testfahrten auf dem Circuit of the Americas in Texas. Bei den 24 Stunden von Le Mans hegt die Mannschaft ebenfalls die Absicht, sich dem dortigen Kräftemessen zu stellen.
In der ELMS wird Krohn Racing mit dem neuen Fahrzeug in der LMP2-Kategorie an den Start gehen. „Unsere Intention ist es, uns für die ganze ELMS-Saison anzumelden“, publizierte Team-Manager Gary Holland. „Es kommt uns in der LMP2-Wertung sehr entgegen, dass Tracy als Bronzefahrer eingestuft wird, um sich mit den anderen Fahrern auf einer fairen Basis zu messen, was uns letztlich entgegen kommen könnte“, fügte Holland hinzu.
Auch für den Langstreckenklassiker an der Sarthe sieht der Teammanager durchaus realistische Chancen: „Wir wollen zudem am Testtag und am Rennen in Le Mans teilnehmen. Dies steht bei Tracy ganz oben auf der Agenda, wenngleich es sein Ziel ist, dort zu gewinnen. In der Vergangenheit konnten wir dort einige Erfolge feiern und hoffen, dies auch auf die LMP2-Wertung zu transferieren.“
„Das Fahrzeug hat Potenzial und ist bereits sehr schnell“
Die Saison beginnt für die Ligier-Einsatzmannschaft allerdings bereits im Januar. Vor den Auftritten in Europa bestreitet Krohn Racing die ersten beiden Läufe der USCC. Den Auftakt bilden die 24 Stunden von Daytona, wonach im März die 12 Stunden von Sebring stattfinden.
Nach der ersten Ausfahrt Ende November in Estoril, unternahm der Rennstall aus Houston in den vergangen Tagen auf dem Circuit of the Americas einen neuerlichen privaten Test. Als Fahrer erprobte sich neben Teambesitzer Tracy Krohn auch Niclas Jönsson auf dem neuen Einsatzgerät.
„Das Fahrzeug hat Potenzial und ist bereits sehr schnell“, teilte Jönsson seinen ersten Eindruck über den Prototypen mit. Außerdem „haben wir verschiedene Reifenpakete erprobt, welche wir in Daytona und Sebring, sowie in Europa einsetzen werden.“
Auch Tracy Krohn teilte den Eindruck seines Spannmanns und zeigte sich vom neuen Fahrzeug angetan. „Es war sehr überraschend, wie gut sich das Fahrzeug im Regen fahren lässt. Außerdem hatten wir keine mechanischen Probleme mit dem Auto. Das Fahrzeug macht einen sehr guten Eindruck und wir haben gute Arbeit geleistet“, fasste Krohn die Testfahrt zusammen.
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