Jorge Lorenzo tritt für Kessel Racing beim Zwölf-Stunden-Rennen von Abu Dhabi an. Der Moto-GP-Fahrer bestreitet das zweigeteilte Langstreckenrennen am Persischen Golf gemeinsam mit Liam Talbot, der bereits Einsätze für die Ferrari-Equipe absolvierte. „Es ist wahrhaftig ein Privileg“, meint sein Kollege daher.
Kessel Racing hat ein prominentes Fahrergespann für das Zwölf-Stunden-Rennen von Abu Dhabi rekrutiert. Moto-GP-Fahrer Jorge Lorenzo formiert gemeinsam mit Liam Talbot eine der beiden Ferrari-Besatzungen des eidgenössischen Rennstalls. Damit gibt der zweifache Motorrad-Weltmeister aus Spanien am zweiten Dezemberwochenende seinen Einstand im Bereich Sportwagen und Langstrecke.
Sein Kollege Talbot absolvierte hingegen bereits etliche Einsätze im Endurance-Sektor. Zuletzt startete der Australier bei den 24 Stunden von Spa-Francorchamps sowie beim Nürburgring 1000 für Kessel Racing. „Es ist wahrhaftig ein Privileg, an der Seite von Lorenzo erneut für Kessel Racing zu fahren, da es sein erstes Rennen mit dem 458 ist“, bekräftigt Talbot daher. „Ich freue mich darauf zu sehen, was wir erreichen können.“
Angesichts der Unterteilung in zwei Segmente klügelt Talbot bereits Strategien für den Wettstreit auf dem Yas Marina Circuit aus. „Da das Zwölf-Stunden-Rennen von Abu Dhabi in zwei Sechs-Stunden-Abschnitte unterteilt ist, gleicht es beinahe einem Sprintrennen“, meint Talbot. „Dies ermöglicht uns dank einer dreistündigen Pause – mit jeweils sechs Stunden am Tag und am Abend – eine aggressivere Taktik während des Rennens.“
Zudem lobt Talbot die Arbeit der Ferrari-Equipe aus der Schweiz. „Kessel Racing stemmt ein exzellentes Programm, und der 458 GT3 ist ein unglaublicher Rennwagen“, schwärmt Talbot. „Er verfügt über die Geschwindigkeit und die Aerodynamik für eine aggressive Fahrweise, sofern es notwendig ist, aber man kann ebenso einen guten Rhythmus finden, um Rennen über eine lange Distanz zu bestreiten.“

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