Kundensport: Mercedes-Benz beginnt mit AMG-GT3-Entwicklung

Zum Saisonabschluss hat Mercedes-Benz angekündigt, sein GT3-Programm auch in Zukunft fortzusetzen. Auf Basis des AMG-GT-Sportwagens entwickelt der Konstrukteur aus Affalterbach das künftige Rennmodell für den Kundensport. Die Auslieferung erfolgt bereits in der übernächsten Saison.

Zum Saisonabschluss hat Mercedes-Benz angekündigt, sein GT3-Programm auch in Zukunft fortzusetzen. Auf Basis des AMG-GT-Sportwagens entwickelt der Konstrukteur aus Affalterbach das künftige Rennmodell für den Kundensport. Die Auslieferung erfolgt bereits in der übernächsten Saison.

Mercedes-Benz hat die Fortsetzung des GT3-Engagements abgesegnet. Daher entwickelt die AMG-Abteilung auf Basis des C-190-Modells das künftige Fahrzeug für den Kundensport. Im nächsten Jahr wolle der Konstrukteur aus Affalterbach eine „intensive Test- und Entwicklungsphase“ durchführen, ehe die Rennvariante des Mercedes-AMG GT zum Beginn der übernächsten Saison den Einsatzmannschaften zur Verfügung steht.

Die Straßenversion des Silberpfeils präsentierte die High-Performance-Abteilung von Mercedes-Benz im September. Wider Erwarten stattete AMG den GT-Sportwagen nicht mit Flügeltüren aus. Als Triebwerk fungiert ein 4,8-Liter-V8-Biturbomotor, der in Abhängigkeit von der Konfiguration 462 oder 510 PS leistet. Einzelheiten zur Rennversion Mercedes-AMG GT3 nannte der Stuttgarter Hersteller allerdings keine.

Die Marke mit dem Stern betätigt sich mittlerweile seit viereinhalb Jahren in der GT3-Branche. Das Debüt des SLS-AMG-Flügeltürers erfolgte im Herbst 2010, als Bernd Schneider und Thomas Jäger beim Erstauftritt umgehend den Gesamtsieg errangen. In der vorletzten Saison glückte Mercedes-Benz zudem eine beispiellose Siegesserie: Platz eins bei den Gran-Turismo-Langstreckenrennen in Dubai, Bathurst, auf dem Nürburgring, in Spa-Francorchamps und in Abu Dhabi.


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