GT Open in Barcelona: Mawlanow und Zampieri sichern Titel

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Roman Mawlanow und Daniel Zampieri sind die Meister der diesjährigen International-GT-Open-Saison. Dazu reichte dem Duo von SMP Racing ein dritter Platz beim finalem Lauf in Barcelona. Ferrari-Markenkollegen Giorgio Roda von AF Corse sicherte sich wiederum den Titel der GTS-Kategorie.

Die beiden Ferrari-Piloten Roman Mawlanow und Daniel Zampieri von SMP Racing haben sich zum Meister der diesjährigen Saison der International GT Open gekürt. Dazu genügte dem russisch-italienischen Fahrerduo zwei zweite SGT-Plätze bei den Finalläufen in Barcelona. Am Samstag siegten noch Andrea Montermini und Niccolò Schirò auf dem Rundkurs in der katalanischen Hauptstadt.

Durch diesen Erfolgen ging das Ferrari-Duo der Scuderia Vilorba zudem mit einem Punkt Vorsprung in das entscheidende Rennen. Doch schon in der ersten Runde mussten Schirò und Montermini einen schweren Dämpfer im Meisterschaftskampf einstecken. Erstgenannter wurde von den späteren Laufsiegern José Manuel Pérez-Aicart und Vyacheslav Maleev (SMP Racing) sowie Mawlanow in der ersten Kurve quasi umzingelt.

Infolgedessen musste der junge Italiener die Schikane abkürzen und erarbeitete sich auf diese Weise einen klaren Vorteil. Da Schirò durch diese Aktion sogar noch einen Platz gutmachte und diesen nicht abgeben wollte, belegte ihn die Rennleitung folgerichtig mit einer Durchfahrtsstrafe gefallen. Somit war de facto eine erste Vorentscheidung im Kampf um den International-GT-Open-Titel gefallen.

Nach den Boxenstopps führte Maleev vor dem Corvette-Duo Nicky Pastorelli und Miguel Ramos sowie Mavlanov und Zampieri. Diese Reihenfolge blieb bis zum Rennende unverändert. Aber Montermini wollte die Meisterschaft noch nicht abhaken, jedoch ging der Titelverteidiger zu hart ins Gefecht mit Archie Hamilton (SRT-Corvette). In der Folge bekam das Gespann von Villorba Corse die zweite Durchfahrtsstrafe aufgebrummt.

Gianluca Roda gewinnt die GTS-Wertung

Das Gespann von SMP Racing glänzte die ganze Saison mit einer starken Konstanz. Die neuen Meister hatten nur einen Nuller in Silverstone zu verzeichnen. Demgegenüber stehen drei Siege und sechs Silberränge. Aufgrund des unglücklichen Auftrittes von Montermini und Schirò am Sonntag, rutschten die vor dem Rennen in der Gesamtwertung noch Führenden schließlich auf den dritten Rang ab. 

Den Vizetitel konnten wie im letzten Jahr Nicky Pastorelli und Miguel Ramos vom Team V8 Racing erringen. Zwar verfügten die Corvette-Piloten über das Potenzial, um den Titel zu kämpfen, aber die großen Leistungsschwankungen verhinderten ein besseres Saisonresultat. Pastorelli und Ramos fuhren sieben Laufsiege ein, mussten aber auch drei Ausfälle in den letzten acht Rennen verzeichnen. 

Entspannter konnte Giorgio Roda ins Sonntagrennen gehen. Denn der AF-Corse-Pilot sicherte sich den Titel bereits im Samstagsrennen. Dem Ferrari-Piloten reichte ein vierter Platz. Ohne den Druck gewinnen zu müssen, holte Roda am Sonntag dennoch einen starken zweiten Platz in der GTS-Wertung. Die neuen Vizemeister in dieser Kategorie sind José Manuel Pérez-Aicart und Vyacheslav Maleev. 

Auch in der GTS-Division ergab sich ein ähnliches Bild wie in der Super-GT-Klasse: Roda holte nur zwei Klassensiege, musste aber auch nur zwei Ausfälle hinnehmen. Die GTS-Abordnung von SMP Racing siegte dagegen fünfmal, fiel aber auch fünfmal aus. Den Bronzerang in der GTS-Meisterschaft holten die Porsche-Fahrer Joel Camathias Matteo Beretta von Autorlando Sport.