Die drei Hersteller der LMP1-Kategorie haben sich darauf geeinigt, im nächsten Jahr einen Test für LMP2-Talente anzubieten. Demnach sollen die Fahrer die Möglichkeit haben, in einem Audi, Porsche oder Toyota ihr Können unter Beweis zu stellen. Stattfinden soll die Testeinheit nach dem WM-Finale in Bahrain im nächsten Jahr.
Zukünftig soll talentierten LMP2-Piloten die Möglichkeit gewährt werden, in einem LMP1-Sportwagen eine Testeinheit zu absolvieren. Darauf haben sich die drei Werksteams, Audi, Porsche und Toyota geeinigt. Der erste Test soll nach dem Saisonfinale 2015 in Bahrain über die Bühne gehen.
Ziel des Prozedere ist es, die LMP2-Kategorie attraktiver zu gestalten und somit die Aufstiegschancen jüngerer Fahrer zu erhöhen. „Es würde der LMP2-Wertung und dem Langstreckensport helfen, wenn wir junge Fahrer in die Serie locken könnten“, äußert sich WM-Chef Gérard Neveu zum Vorhaben.
Auch mit den drei großen Werken des Sportwagen-Oberhauses haben die Organisatoren bereits ein Abkommen vereinbart. „Wir arbeiten schon seit längerem an einem Test, wie diesem im nächsten Jahr und haben bereits ein Abkommen mit den LMP1-Teams getroffen “, verriet Neveu gegenüber dem Magazin „Autosport“.
Derweil begrüßt auch Toyota-Motorsportchef Pascal Vasselon die Testeinheit für LMP2-Talente. „Wir unterstützen es, weil wir diesen Schritt bereits mit Mike Conway gegangen sind“, so Vasselon. Conway fungiert als Test- und Reservefahrer beim japanischen Konstrukteur.
Indes strebt Audi-Motorsportchef Doktor Wolfgang Ullrich eine weitere Maßnahme an: „Wir werden dies alles ausgiebig diskutieren und eine Lösung finden, um die LMP2-Fahrer bestmöglich zu integrieren, ähnlich wie wir den besten Formula-3-Fahrern die Chance geben, in einem DTM-Fahrzeug zu fahren.“

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