Für die Mannschaft von Frikadelli Racing fand der neunte VLN-Lauf ein jähes Ende. Bereits in der zweiten Rennrunde verunfallte der Neunelfer-Porsche infolge einer Kollision mit mehreren Fahrzeugen. Der Einsatz beim VLN-Finale hingegen scheint noch längst nicht gesichert. Indes gewann das Team die Speed-Trophäe der Saison 2014.
Die Porsche-Mannschaft Frikadelli Racing plante nach Platz fünf in der Qualifikation eine etwas unkonventionellere Strategie für das vorletzte VLN-Rennen der Saison. Bereits in der vierten Runde sollte Startfahrer Patrick Huisman mit dem Sportwagen aus Stuttgart-Zuffenhausen die Box ansteuern. Doch ein früher Unfall und das vorzeitige Aus machten alle Pläne zunichte.
In einer hektischen Anfangsphase wurde auch der Rennstall aus Barweiler in einen Unfall verwickelt. Im Bereich des Flugplatzes verunfallten gleich vier Fahrzeuge: Der Falken-Porsche, Nissan, Frikadelli Racing und Nordschleifen-Debütant Bentley. Die Equipe aus dem Vereinigten Königreich konnte den Rennbetrieb allerdings nach Reparaturarbeiten wieder aufnehmen.
Einsatz beim Saisonfinale in Gefahr?
Die Passage am Flugplatz zählt zu den schnelleren auf dem Kurs am Fuße der Nürburg. Bei der unglücklichen Kollision der Fahrzeuge wurde zum Glück niemand verletzt, sodass auch die Ärzte bei Patrick Huisman nach einer gründlichen Untersuchung Entwarnung geben konnten. Lediglich eine Schwellung des rechten Auges trug der Niederländer nach dem Unfall davon.
Derweil ist noch völlig unklar, ob die Mannschaft mit dem Porsche beim Finale in knapp einer Woche wieder starten kann. „Die dicke Frikadelle ist jedoch nicht so ganz Ok. Wie schwer genau die Schäden am Fahrzeug sind, lässt sich jetzt noch nicht sagen, aber schon gestern Abend stand das Auto auf der Hebebühne und wird genau untersucht“, teilte die Mannschaft am Sonntag auf ihrem Facebook-Kanal mit.
Trotz des frühen Ausscheidens hatten Sabine Schmitz, Klaus Abbelen und Patrick Huisman einen Grund zum feiern. Der Rennstall aus Barweiler sicherte sich vorzeitig den Gewinn der Speed-Trophäe. Mit 98 Punkten und bereits drei Saisonsiegen liegt das Trio vor dem letzten Rennen uneinholbar in Front.

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