GTE-Kategorie: ACO und FIA beschließen Entwicklungsstopp für 2015

Der Automobilklub des Westens und der Weltverband FIA haben den Entschluss gefasst, die Entwicklung in der GTE-Kategorie zu bremsen. Demnach dürfen die Teams und Konstrukteure in der neuen Saison keine neuen Modifikationen vornehmen. Einzige Ausnahmen: In puncto Sicherheit, Zuverlässigkeit und Kostenreduzierung darf weiter gearbeitet werden.

Der Automobilklub des Westens und der Weltverband FIA haben den Entschluss gefasst, die Entwicklung in der GTE-Kategorie zu bremsen. Demnach dürfen die Teams und Konstrukteure in der neuen Saison keine neuen Modifikationen vornehmen. Einzige Ausnahmen: In puncto Sicherheit, Zuverlässigkeit und Kostenreduzierung darf weiter gearbeitet werden.

In einer gemeinsamen Erklärung haben sich der ACO und die FIA darauf geeinigt, für GTE-Fahrzeuge in der nächsten Saison keine neuen Entwicklungen zuzulassen. Grund hierfür ist das neue GTE-Reglement ab 2016. Einzig beim Thema Sicherheit, Zuverlässigkeit und Kostenreduzierung dürfen die Hersteller weitere Modifikationen vornehmen.

Ziel sei es, dass die Rundenzeiten der aktuellen Sportwagen nicht wesentlich verbessert werden dürfen. „Bei der aktuellen Fahrzeugversion frieren wir die Entwicklung ein“, erklärte ACO-Sportdirektor Vincent Beaumesnil gegenüber dem Magazin „Racer“.

Auch die Verantwortlichen der USCC beteiligen sich an dem neuen Entschluss. „Wir werden den Weg bestreiten, den der ACO und die FIA auch gehen“, kommuniziert Scot Elkins, der bei der IMSA für das technische Regelwerk zuständig ist.

Zugleich spricht Elkins auch die Chancengleichheit in der USCC und der Langstrecken-WM an. „Bisher haben wir unsere Saison immer vor der Langstrecken-WM begonnen, womit die Hersteller vor dem ersten Rennen der Weltmeisterschaft nochmals die Möglichkeit hatten, an ihren Fahrzeugen zu arbeiten“, kritisiert Scot Elkins zugleich die derzeitige Situation. Erst dreißig Tage vor dem Saisonstart mussten die Werke ihre Arbeiten abgeschlossen haben.

„Die Idee hinter dem ganzen Vorhaben ist die Kostenreduzierung, während die Hersteller bereits an ihren Fahrzeugen für 2016 arbeiten. Sollte eine neue Modifikation das Fahrzeug aber sicher machen oder die Zuverlässigkeit erhöhen, so würde dieses Vorhaben auf jeden Fall unterstützt“, erklärte Elkins abschließend.

 


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