Das Zwölf-Stunden-Rennen von Budapest endete mit einem Doppelsieg für die Mercedes-Benz-Abordnung. Im internen Zweikampf behauptete sich SPS Automotive Performance gegen Hofor-Racing. Derweil gelang dem SP2-Team ZaWotec Racing der Sprung aufs Gesamtpodium – dank des Pechs der Markenkollegen.
Die Mercedes-Benz-Delegation hat einen Doppelerfolg beim Zwölf-Stunden-Rennen von Budapest davongetragen. Lance David Arnold, Valentin Pierburg und Tim Müller von SPS Automotive Performance bezwangen letztlich ihre Hofor-Racing-Markenkollegen. Somit mussten Kenneth Heyer, der sich in der Schlussphase auf dem Hungaroring nochmals in die Offensive begab, und seine Stallgefährten Christiaan Frankenhout, Michael Kroll und Roland Eggimann mit der Silbertrophäe vorliebnehmen.
Den Wettstreit auf dem Rundkurs in der Kapitale Ungarns kennzeichneten wechselhaftes Wetter – es setzten wiederholt Regenschauer ein, welche die Bedingungen erschwerten. „Ein großartiger Erfolg für uns, zumal meine Teamkollegen hier noch nie vorher ein Rennen gefahren sind“, attestiert Arnold daher seinen Kollegen bei SPS Automotive Performance. Beim Zieleinlauf betrug der Vorsprung auf die innerbetrieblichen Rivalen etwa eine halbe Minute.
Zu Anfang manövrierte sich zwischenzeitlich auch Stadler Motorsport in die Führungsposition. Doch den Porsche-Rennstall plagten alsbald Bremsprobleme, wodurch das eidgenössische Dreigespann Adrian Amstutz, Mark Ineichen und Rolf Ineichen ins Hintertreffen gelangte. Die technischen Gebrechen zwangen die Neunelfer-Piloten bereits nach zwei Dritteln der Distanz zur Aufgabe des Rennens.
Stattdessen erklommen die Markenkollegen von ZaWotec Racing auf die unterste Stufe des Siegertreppchens. Damit gewannen Daniel Uckermann, Jürgen Daum und Lukas Schreier zugleich die SP2-Wertung. Auf dem nachfolgenden Rang im Gesamtklassement ordnete sich schon das Team Altran mit einem seiner Peugeot 208 GTi ein. Folglich entschieden Vincent Radermecker, Steven Palette und Guillaume Roman die A5-Kategorie zu ihren Gunsten.
In der D1-Kategorie triumphierte wiederum KPM Racing mit seinem Volkswagen Golf. Auf dem Tableau der Gesamtwertung klassierten sich die Engländer Tom Onslow-Cole, Paul White und Jade Edwards damit an siebenter Stelle. In Summe nahmen schlussendlich neunzehn der zwanzig gemeldeten Fahrerbesatzungen an der sechsten Auflage des Endurance-Wettbewerbs in Budapest teil.

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