Petit Le Mans: WTR führt starkes Corvette-Trio an

Nach der Hälfte der Distanz des USCC-Saisonfinales zeichnet sich ein klarer Chancenüberschuss auf den Rennsieg seitens Corvette ab. Wayne Taylor Racing führt das Rennen in Braselton an, Action Express konnte den Titel bereits klar machen. Bei den GTLM führt Porsche trotz eines Zwischenfalles.

Nach der Hälfte der Distanz des USCC-Saisonfinales zeichnet sich ein klarer Chancenüberschuss auf den Rennsieg seitens Corvette ab. Wayne Taylor Racing führt das Rennen in Braselton an, Action Express konnte den Titel bereits klar machen. Bei den GTLM führt Porsche trotz eines Zwischenfalles.

Schon nach 45 Minuten war das erste Rennen im Rennen entschieden, jenes um die Fahrermeisterschaft bei den Prototypen. João Barbosa von Action Express Racing hatte seine vorgeschriebene Fahrzeit absolviert, was ihn in Wertung brachte. Wenig später gelang Teamkollege Christian Fittipaldi dasselbe und die Titel waren ihnen nicht mehr zu nehmen.

Damit ging es für die Konkurrenten Jordan und Ricky Taylor lediglich um den Erfolg beim letzten Saisonrennen. Dort hin sind die Brüder auch zur Halbzeit auf dem besten Weg, wenngleich die ersten Rennstunden sehr zäh waren. Wie erwartet mussten mehrere Gelbphasen ausgerufen werden, die entscheidend das Renngeschehen beeinflussten.

Bereits früh, noch bevor Barbosa seine Pflicht erfüllte, hatten die Taylors allerdings schon die Spitze erobert. In den Safety-Car-Phasen machte das Familiengespann keine Fehler und konnte sich so an der Spitze halten. Dahinter setzten sich die Markenkollegen von Action Express mit beiden Autos sowie Spirit of Daytona fest.

Neun Safety-Car-Phasen bremsen das Feld aus

Neben den Spitzenreitern ließen sich zwei große Profiteure des zerklüfteten Laufes beobachten. Der OAK-Ligier konnte sich zu Beginn in Rekordzeit – und mit Rekordzeiten im 1:13-Minuten-Bereich – nach vorn arbeiten. Ein erneuter Schaden am Turbolader warf ihn jedoch wieder um eine Runde zurück. Auch der DeltaWing kann mit seinen neuen Aerodynamikbauteilen den Anschluss an die Führenden halten.

Für großes Chaos sorgte eine Gelbphase in der GTLM-Klasse. Diese suchten gerade wieder ihren Weg von der Boxengasse auf die Strecke als die Ampel auf Rot sprang. Pierre Kaffer (Ferrari), Erster in der Reihe, bremste ab, während Patrick Pilet (Porsche) dahinter noch seine Gurte zurecht rückte und auffuhr. Antonio García (Corvette) konnte ebenfalls nicht mehr reagieren. Für den Risi-Ferrari bedeutete dies das Aus, während die Corvette wichtige Plätze im Meisterschaftskampf verlor.

Einzig der Porsche kam recht glimpflich davon, das Auto ist weiterhin Spitzenreiter der Klasse. Mit Verstärkung des Falken Teams macht der Zuffenhausener damit einen starken Eindruck in Hinblick auf die Herstellerwertung. Das Duell um den Fahrertitel läuft auf einen teaminternen Kampf in der Dodge-Mannschaft hinaus, der Vorteil liegt derzeit bei Kuno Wittmer.


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