Super GT: GTA und DTM verabschieden Klasse-1-Reglement

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Die Verantwortlichen der DTM und der Super-GT-Serie haben sich auf ein einheitliches Motorenreglement verständigt. Dieses tritt in der Saison 2017 in Kraft. Auch der amerikanische IMSA-Verband plant, in den Vereinigten Staaten Wettbewerbe dieser Klasse auszuschreiben.

Im Rahmen einer Tagung in Tokio haben sich die GTA, die ITR und alle beteiligten Automobilhersteller auf ein einheitliches Motorenreglement für die DTM sowie die Super-GT-Serie geeinigt. Die Vereinbarung schreibt neuen Motoren mit zwei Litern Hubraum und vier Zylindern mit Turboaufladung vor und laufen ab der Saison 2017 unter dem Namen „Class One“.

Damit machen die Strippenzieher der Serien einen weiteren Schritt zu einem weltweit einheitlichen Reglement, nach dem bereits in diesem Jahr beide Serien auf gleiche Teile in der Aerodynamik und Chassis zurückgreifen. Auch der amerikanische Motorsportverband IMSA plant ab 2017 Rennen nach dem neuem Klasse-1-Reglement auszurichten. Darüber hinaus wurden weitere Details besprochen wie Testbeschränkung, DRS und Reifenspezifikationen.

Trotzdem sollen die Namen und die Besonderheiten der jeweiligen Serie erhalten bleiben. „Wir werden dadurch eine nie dagewesene Markenvielfalt auf höchstem technischen Niveau erreichen und den Zuschauern damit noch spannendere Rennen liefern“, erklärt ITR-Vorstand Hans-Werner Aufrecht. „Es ist eine fantastische Vorstellung, dass die spektakulären Fahrzeuge, wie wir sie aus der DTM kennen, künftig weltweit auf höchstem Niveau und zu vertretbaren Kosten einsetzbar sein werden.“

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