Personalmangel zwingt Porsche zu einer Planänderung für das Petit Le Mans. Anstatt dreier Neunelfer tritt Core Autosport lediglich mit einem Zwei-Wagen-Gespann beim Finale der USCC-Meisterschaft an. Diese Konstellation ermöglicht allerdings Earl Bamber, für die Werksmannschaft zu starten.
Unmittelbar vor dem Finale der USCC-Meisterschaft hat die Porsche-Werksabordnung ihre Planungen kurzfristig geändert. Gedachte die Core-Autosport-Einsatzmannschaft ursprünglich, mit einem Drei-Wagen-Gespann beim Petit Le Mans anzutreten, reduziert der Rennstall sein Aufgebot stattdessen auf zwei Neunelfer. Nach Informationen von „Sportscar365“ zwangen personelle Engpässe den Zuffenhausener Konstrukteur zu dieser Entscheidung.
Denn Richard Lietz verzichtet bei der USCC-Endrunde neuerlich auf einen Start. Nach seiner Armfraktur, die der Österreicher bei seinem Unfall auf dem Virginia International Raceway davontrug, dauert die Genesung weiterhin an. Reservepilot Frédéric Makowiecki geht dagegen seinen Verpflichtungen in der Super-GT-Serie nach, während Marco Holzer für das Kundenteam Walker Racing startet.
Der Personalmangel ermöglicht wiederum Earl Bamber den Einstand in der GTLM-Kategorie. Der Neuseeländer empfahl sich wegen seiner Erfolge in den hauseigenen Wettbewerben Supercup, Carrera-Cup sowie dem Porsche-Markenpokal in Asien für ein Cockpit. Auf der Road Atlanta in Braselton teilt sich Bamber das Steuer am kommenden Wochenende mit den Stammfahrern Patrick Long und Michael Christensen.
Die Besatzung des Schwesterfahrzeuges rekrutiert sich derweil aus Nick Tandy, Patrick Pilet und Jörg Bergmeister. In der GTLM-Konstrukteurwertung des USCC-Championats rangiert Porsche gegenwärtig an zweiter Stelle – allerdings gleichauf mit der Dodge-Delegation SRT Motorsports. Corvette und BMW beziehen mit einem Rückstand von jeweils sieben Zählern die Verfolgerposition. Ferrari bildet mit zwölf Punkten Rückstand das Schlusslicht.

Schreibe einen Kommentar
Du musst angemeldet sein, um einen Kommentar abzugeben.