GT Masters: Nissan und JRM weiten Kundenbetreuung aus

Kehrt die Marke Nismo zurück ins ADAC GT Masters? Nissan Deutschland und Entwicklungspartner JRM Racing planen eine umfangreiche Unterstützung für potenzielle Kundenteams. Den Auftakt markiert eine exklusive Probefahrt auf der Nürburgring-Nordschleife diesen September.

Kehrt die Marke Nismo zurück ins ADAC GT Masters? Nissan Deutschland und Entwicklungspartner JRM Racing planen eine umfangreiche Unterstützung für potenzielle Kundenteams. Den Auftakt markiert eine exklusive Probefahrt auf der Nürburgring-Nordschleife diesen September.

Nissan weitet in Zusammenarbeit mit seinem Entwicklungspartner JRM Racing sein Engagement im Kundensport aus. Der Hersteller aus Fernost bietet potenziellen Nismo-Rennställen künftig eine umfangreiche Betreuung bei Einsätzen im ADAC GT Masters an. Daher organisiert der Nippon-Konstrukteur bereits Ende September eine exklusive Probefahrt auf der Nürburgring-Nordschleife für interessierte Teams.

Obwohl Nissan Deutschland und JRM Racing erst im Verlaufe des Monats Einzelheiten zu ihren Planungen kundtun wollen, hat die deutsch-britische Kooperation die Grundzüge des Programms bereits skizziert. Die Unterstützung der Einsatzmannschaften umfasst die Betreuung vor Ort an der Rennstrecke, Hilfe bei der Suche nach Sponsoren und der Vermarktung sowie Zugang zum Nissan-Testzentrum am Nürburgring.

Bislang trat einzig Schulze Motorsport als Nissan-Abordnung in der deutschen GT-Meisterschaft an. Das Gespann aus Weißenfels zog sich jedoch vorletzte Saison ob der Unstimmigkeiten um die Balance of Performance aus dem Wettbewerb zurück, unternahm nichtsdestoweniger im vergangenen Jahr einen Gaststart auf dem Sachsenring. Ansonsten startet Schulze Motorsport stattdessen beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring und sporadisch in der VLN.

Zuletzt nahm JRM Racing als Semiwerksmannschaft selbst am ADAC-GT-Masters-Finale der zurückliegenden Saison auf dem Hockenheimring teil. Sowohl der Fahrerpaarung Jody Fannin und Steven Kane als auch den Kollegen Matt Bell und Peter Dumbreck gelangen allerdings lediglich Resultate jenseits der besten Zehn – unter anderem bedingt durch den Zusatzballast für Einzelstarter. Das geplante Projekt könnte jedoch neue Rennställe in die Meisterschaft locken.


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