Barcelona: Ferrari fährt dominanten Doppelsieg ein

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Die Scuderia Praha hat Ferrari bei den 24 Stunden von Barcelona zu einem dominanten Doppelsieg geführt. Jiri Pisarik, Jaromir Jirik, Matteo Malucelli und Peter Kox gewannen mit sieben Runden Vorsprung auf die Markenkollegen von Kessel Racing. Die Titelverteidiger von Hofor-Racing errangen Bronze.

Ferrari hat einen überlegenen Doppelerfolg bei den 24 Stunden von Barcelona davongetragen. Dank einer dominanten Darbietung erfocht die Scuderia Praha schlussendlich einen ungefährdeten Sieg bei der vierten Auflage des Langstreckenrennens in der katalanischen Hauptstadt. Bis zum Zieleinlauf verwalteten Jiri Pisarik, Jaromir Jirik, Matteo Malucelli und Peter Kox einen Vorsprung von sieben Umrundungen auf ihre Markenkollegen von Kessel Racing.

Somit erstritt das Ferrari-Quintett Jonathan Sicart, Nicola Cadei, Giacomo Piccini, Frederic Delpit und Dimitri Enjalbert die Silbermedaille auf dem dem Circuit de Barcelona-Catalunya. Die Vorjahressieg von Hofor-Racing waren dagegen nicht imstande, ihren Titel auf dem Grand-Prix-Kurs in der Ortschaft Montmeló zu verteidigen. Das Mercedes-Benz-Gespann Michael Kroll, Roland Eggimann, Kenneth Heyer, Christiaan Frankenhout und Chantal Kroll belegte Platz drei.

Zu Anfang leistet Hofor-Racing dagegen erheblich Widerstand gegen die Ferrari-Konkurrenz. Obwohl die Scuderia Praha bereits in der Qualifikation ihre Favoritenstellung mit der Poleposition zementierte, verlor die Equipe aus Tschechien schließlich das Startduell. Denn Frankenhout glückte es, seinen Flügeltürer an Rivale Kox vorbei zu bugsieren und einen kleinen Vorsprung herauszufahren. Jedoch eroberte Kox die Führung im Überrundungsverkehr alsbald zurück.

Fortan änderte sich die Konstellation in der Spitzengruppe ob der verschiedenen Rhythmen bei den Tankstopps fortlaufend. Allerdings gelang es der Scuderia Praha zu Beginn des zweiten Rennviertels, ihre Führungsrolle peu à peu zu festigen. Fortan vollstreckte die Ferrari-Equipe geradezu einen Durchmarsch und baute ihren Vorsprung sukzessive aus, wohingegen Hofor-Racing ins Hintertreffen geriet.

Zweite Car-Collection-Besatzung fällt Kollision zum Opfer

Demnach ordnete sich die eidgenössische Mercedes-Benz-Abordnung letztlich auf der untersten Stufe des Stockerls ein. Derweil bürdete sich Heyer obendrein an diesem Wochenende eine Doppelbelastung auf: Der Mönchengladbacher brach in der Nacht bereits frühzeitig gen Ardennen auf, um am Sonntag das 600-Kilometer-Rennen der belgischen BRCC-Meisterschaft in Spa-Francorchamps zu bestreiten. 

An vierter Stelle beendete Car Collection Motorsport den Wettstreit in der Kapitale Kataloniens. Allerdings kreuzte die fünfköpfige Silberpfeil-Truppe Gustav Edelhoff, Doktor Johannes Kirchhoff, Elmar Grimm, Ingo Vogler und Wiggo Dalma die Ziellinie mit einem Rückstand von 36 Umläufen. Die Stallgefährten Peter Schmidt, Josef Klüber, Gerd Beisel, Maximilian Stein und Christian Bracke fielen dagegen eine unverschuldeten Kollision während einer Code-60-Gelbphase anheim. Ein Mini prallte ihrem Sportwagen auf das Heck.

In der Anfangsphase verharrte außerdem die BMW-Mannschaft von Walkenhorst Motorsport in Schlagdistanz zu den Spitzenreitern. Aufgrund eines außerplanmäßigen Boxenaufenthalts büßten Ralf Oeverhaus, Jens Richter, Stefan Aust und Peter Posavac jedoch etliche Positionen ein. Bis dato behauptete sich das Pilotenquartett zumeist unter den besten Drei, führte zwischenzeitlich sogar, erblickte die Zielflagge letzten Endes aber an fünfter Position.

In der 997-Wertung für Cup Elfer gewannen indes Patrice Lafargue, Paul Lafargue, Gabriel Abgergel und Franck Racinet von Ruffier Racing. AD Racing triumphierte wiederum in der A2-Kategorie, während Nicolas Milan Competition in der A3-Division reüssierte. In der A3T-Klasse war Monlau Competición siegreich, Team Altran in der A5-Sparte. Den D1-Wettbewerb entschied SVDP Racing für sich. Beim SP2-Wettstreit reklamierte Marc Cars Australia den Erfolg für sich. Darüber hinaus obsiegte Nova Race bei der SP3-Wettfahrt.