Langstrecken-WM: Subaru evaluiert LMP-Programm

90

Derzeit prüft Subaru zukünftige Programme im Motorsport. Demnach schließt der Konstrukteur aus Japan ein Engagement in der LMP1-Hybridklasse der Langstrecken-WM nicht aus. Einen endgültigen Entschluss hat die STI-Rennabteilung bislang allerdings noch nicht gefasst.

Engagiert sich Subaru als dritter japanischer Hersteller in der Spitzenklasse der Le-Mans-Branche? Derzeit evaluiert die Rennsportabteilung Subaru Tecnica International verschiedene Optionen für die Zukunft und kokettiert mit einem Programm in der LMP1-Hybridwertung. Eine definitive Entscheidung hat der Konstrukteur aus Tokyo, der sich über zwei Dekaden im Rallyesport betätigte, bis dato allerdings noch nicht getroffen.

Gegenüber den Kollegen von „Endurance-Info“ bekundete STI-Präsident Yoshio Hirakawa dennoch Interesse an einem Sportwagen-Projekt. „Hinsichtlich eines LMP-Programms können wir weder Ja, noch Nein sagen“, meint Hirakawa. „Was ich allerdings sagen kann, ist, dass es nicht im Jahr 2015 passieren wird. Wir haben noch eine Menge anderer Dinge zu erledigen, ehe wir uns dem widmen. Allerdings machen wir keinen Hehl daraus, dass wir interessiert sind.“

Eine Teilnahme an der Langstrecken-WM eigne sich insbesondere unter technologischen Gesichtspunkten. „Für uns ist Autorennsport der beste Prüfstand für unsere Straßenmodelle“, fügt Hirakawa hinzu. „Der Vorteil eines LMP-Prototyps ist, dass wir eine wirklich spezielle Technologie vorantreiben können. Dies ist ebenso in der GT300-Kategorie der Fall, wo Hersteller von ihrer eigenen Technologie Gebrauch machen können.“

Gegenwärtig startet Subaru gemeinsam mit R & D Sport in der GT300-Wertung der japanischen Super-GT-Meisterschaft. Als Einsatzfahrzeug fungiert die BRZ-Rennvariante des Modells Imprezza. Darüber hinaus tritt Subaru Tecnica International seit sechs Jahren beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring an und errang mit dem WRX-STI-Renner zweimal in Folge den SP3T-Klassensieg.