Trotz seines Le-Mans-Unfalles ist Loïc Duval beim WM-Rennen in Austin wieder einsatzfähig. Der Audi-Werksfahrer hat bereits einen ersten Probeeinsatz in der Super-Formula-Serie auf dem Twin Ring Motegi unternommen. „Schon jetzt fühle ich mich körperlich und mental wieder fit“, meint der Franzose.
Zehn Wochen nach seinem Trainingsunfall in Le Mans hat Loïc Duval wieder einen Renneinsatz absolviert. Der Franzose bestritt den Wertungslauf der Super-Formula-Serie auf dem Twin Ring Motegi. Somit ist der Audi-Werksfahrer gleichermaßen imstande, für Joest Racing beim nächsten Saisonrennen der Langstrecken-WM auf dem Circuit of The Americas in Austin teilzunehmen. „Es geht mir sehr gut“, bestätigte er.
Die Teilnahme an dem Monoposto-Wettbewerb diente demnach der Vorbereitung auf die Rückkehr ins Cockpit des LMP1-Hybridsportwagens. „Einen Monat vor dem WEC-Rennen in Austin war dieser Lauf und der vierte Platz eine sehr gute Möglichkeit, um mich auf die Rückkehr in den R18 e-tron quattro vorzubereiten“, erklärt Duval, welcher somit wieder an der Seite von Tom Kristensen und Lucas di Grassi startet.
Sowohl die Ärzte als auch Arbeitgeber Audi erachteten es als wichtig, Duval über den notwendigen Zeitraum eine Auszeit zu gönnen. „In einem Krankenhaus in Lausanne habe ich meine Fortschritte seit Juni regelmäßig diagnostizieren lassen“, berichtet Duval über seinen Genesungsprozess. „Nach einem so gravierenden Unfall wird auch die Rennlizenz eingezogen, doch mittlerweile habe ich sie wieder zurückerhalten.“
Mittlerweile habe Duval wieder eine entsprechende physische Verfassung erreicht, um im Cockpit Höchstleistungen zu erbringen. „Seit vier Wochen betreibe ich schon wieder intensiv Sport“, fügt der Audi-Pilot aus Chartres seinen Ausführungen in einem Presseinterview des Ingolstädter Konstrukteurs hinzu. „Ich werde also bis Austin zwei volle Monate trainiert haben. Schon jetzt fühle ich mich körperlich und mental wieder fit.“

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