Callaway Competition hat auf dem Slovakiaring einen ungefährdeten Laufsieg errungen. Letzten Endes triumphierten Daniel Keilwitz und Andreas Wirth souverän. Nach einem ereignisreichen Sonntagsrennen sicherte Reiter Engineering wiederum den Silberrang, während Schubert Motorsport die Tabellenführung eroberte.
Im Sonntagsrennen auf dem Slovakiaring hat Callaway Competition seinen dritten Laufsieg in der diesjährigen ADAC-GT-Masters-Saison eingefahren. Nach einer tumultuarischen Anfangsphase erfochten Titelverteidiger Daniel Keilwitz und Corvette-Stallgefährte Andreas Wirth letzten Endes einen souveränen und ungefährdeten Erfolg. Die Markenkollegen Diego Alessi und Patrick Assenheimer belegten wiederum den vierten Rang.
Derweil erklomm Reiter Engineering abermals das Podium. Denn Tomáš Enge und Albert von Thurn und Taxis hievten den Chevrolet Camaro GT infolge eines ereignisreichen zweiten Durchgangs in Orechová Potô? an zweiter Stelle über die Ziellinie. Den Bronzerang erkämpfte Schubert Motorsport, womit das BMW-Ensemble Dominik Baumann und Claudia Hürtgen die Tabellenführung eroberte.
Zu Beginn des zehnten Wertungslauf des Jahres geriert Schubert Motorsport hingegen in Bedrängnis. Mit einem Raketenstart katapultierte sich zunächst der amtierende Meister Alessi aus der dritten Startreihe an die vorderste Position, während Keilwitz und Enge die Verfolgerränge bezogen. Somit war Schubert Motorsport nicht in der Lage, die Startränge eins und zwei in eine Doppelführung zu verwandeln.
René Rast und Kelvin van der Linde verlieren Tabellenführung
Im innerbetrieblichen Corvette-Duell zauderte Keilwitz anschließend nicht, seinem internen Rivalen die Spitzenposition zu entwinden. Anschließend musste Alessi auch Enge passieren lassen, der sich nach der Kuppe beim Durchfahren der zweiten Kurve auf der Außenseite vorbei presste. Damit waren die Würfel im Kampf um den Tagessieg gefallen. Keilwitz und Wirth bauten ihren Vorsprung fortan sukzessive aus, wohingegen Enge und von Thurn und Taxis keine Attacke gelang.
Jaap van Lagen behauptet indes den zweiten Rang im Punkteklassement, da der Porsche-Pilot gemeinsam mit Christian Engelhart Position fünf für Schütz Motorsport sicherte. Die Kontrahenten von C. Abt Racing verloren dagegen die Meisterschaftsführung, da René Rast und Kelvin van der Linde lediglich den zehnten Platz erzielten. Der Grund: Wegen eines Gelbverstoßes bürdeten die Sportkommissare dem Audi-Duo eine Durchfahrtsstrafe auf, die Rast vorübergehend aus den besten Zehn drängte.
Für HTP Motorsport endete das Wochenende in einem Fiasko. An sechster Stelle rangierend, fielen Maximilian Götz und Namensvetter Maximilian Buhk einer Reifenpanne zum Opfer. Daraufhin parkte Letzterer seinen Mercedes-Benz-Flügeltürer am Streckenrand. Damit der Abschleppdienst seine Arbeit verrichten konnte, ordnete die Rennleitung infolgedessen eine Safety-Car-Phase an, die letztlich nur noch eine Umrundung unter Wettbewerbsbedingungen ermöglichte.
Zakspeed landet auf Platz sieben
Rowe Racing erstritt unterdessen die Plätze sechs und acht, wobei sich Maro Engel und Jan Seyffarth gegen Jaime Alguersuari und Nico Bastian im Schwesterfahrzeug durchsetzen. Dazwischen reihten sich die internen AMG-Konkurrenten von Zakspeed ein – Luca Ludwig und Alon Day. Als Neunte erblickten Mathias Lauda und Luca Stolz von HTP Motorsport das schwarz-weiß karierte Tuch.
Ein Debakel widerfuhr dagegen der zweiten Besatzung von Schubert Motorsport. Zu Anfang sprachen die Sportkommissare auch gegen Jens Klingmann eine Durchfahrtsstrafe aus, da der BMW-Werksfahrer eine Sektorbestzeit unter Gelb fuhr. Nach dem Neustart agierte Max Sandritter sodann im Zweikampf zu forsch und schleuderte infolge eines Feindkontaktes ins Kiesbett. Das Aus.
Im Titelkampf haben folglich Baumann und Hürtgen vorläufig die Oberhand gewonnen. Die BMW-Equipe führt die Tabelle mit 134 Punkten an. Demnach trennt van Lagen gegenwärtig vier Zähler von den Spitzenreitern, während Rast und van der Linde fünf Punkte zurückliegen. Tagessieger Keilwitz schließt dagegen auf und verzeichnet 109 Zähler auf seinem Punktekonto. Nächste Etappe der deutschen GT-Meisterschaft: der Nürburgring.

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