SRO-Serien: Baut Cadillac einen GT3-Sportwagen?

Cadillac schließt nicht aus, einen GT3-Sportwagen zu entwickeln. Derzeit engagiert sich der US-amerikanische Konstrukteur in der Pirelli World Challenge, doch die Homologation des CTS-V-Modells endet im übernächsten Jahr. Daher prüfen die Verantwortlichen in Warren die möglichen Optionen.

Cadillac schließt nicht aus, einen GT3-Sportwagen zu entwickeln. Derzeit engagiert sich der US-amerikanische Konstrukteur in der Pirelli World Challenge, doch die Homologation des CTS-V-Modells endet im übernächsten Jahr. Daher prüfen die Verantwortlichen in Warren die möglichen Optionen.

Entwickelt Cadillac einen GT3-Sportwagen für die nächstjährige Saison? Da das aktuelle CTS-V-Modell das Ende seines Fertigungszyklus erreicht, evaluiert der US-Amerikanische Hersteller verschiedene Möglichkeiten für künftige Projekte. „Wir sind dem GT-Sport verpflichtet, und es gibt verschiedene Varianten, die wir alle im Blick haben“, eröffnet der technische Leiter David Caldwell gegenüber „Sportscar365“, konkretisiert die Planungen allerdings nicht.

Gegenwärtig engagiert sich Cadillac mit zwei GT-Fahrzeugen in der Pirelli World Challenge. Zudem gedenkt der in Warren ansässige Konstrukteur, auch in Zukunft die nordamerikanische Gran-Turismo-Meisterschaft zu bestreiten. Nichtsdestoweniger schließt Cadillac eine Ausdehnung seiner Aktivitäten nicht aus. „Die GT3 bietet global eine gewaltige Menge an Möglichkeiten und etlichen Erfolgsaussichten“, räumt Caldwell ein.

Einen definitiven Beschluss im Hinblick auf ein GT3-Programm hat Cadillac bis dato nicht gefasst. „Es ist nicht die einzige denkbare Strategie“, unterstreicht Caldwell. „Unsere Optionen sind offen für verschiedene Richtungen, die wir einschlagen können. An dieser Stelle wollen wir uns alle Optionen offenhalten. Wir wollen alle Serien prüfen, all ihre Klassen und all ihre Varianten, um die beste Entscheidung zu treffen, damit wir die Ziele von Cadillac erreichen.“

John Kraemer: „Es werden sich andere Möglichkeiten ergeben“

Während der vergangenen zwei Jahre gelang Cadillac mit dem CTS-V-Renner wiederholt der Titelgewinn in der Pirelli World Challenge. Daher genießt dieses Engagement zunächst Priorität bei der GM-Tochter. „Angesichts der Erfolge, die wir hier erreicht haben und zu sehen, wie die Serie wächst, ist es eine gute Sache, ein Teil davon zu sein. Ich erwarte keine drastischen Änderungen“, konstatiert John Kraemer 

Allerdings besitzt die Homologation des CTS-V, den Pratt & Miller für den Rennwettbewerb präpariert hat, nur bis zur Saison 2016 Gültigkeit. Deshalb wägt Cadillac zwischen den möglichen Perspektiven ab. „Aber da wir neue Produkte für die Straße entwickeln, und wir in der Entwicklung unseres Rennprogramms voranschreiten, werden sich andere Möglichkeiten ergeben, um uns anderweitig zu betätigen“, meint Vertriebsleiter Kraemer.

Somit befände sich die GT3-Kategorie weiterhin im Aufwind. McLaren, Corvette, Lamborghini und Lexus haben ihre neuen Rennwagen bereits präsentiert. Auch Audi hegt die Absicht, seinen Fokus weiterhin auf den GT3-Wettbewerb zu richten. Darüber hinaus plant AC Automotive eine GT3-Variante der Cobra MK VI. Derweil widmet sich Bentley der Ausweitung seiner GT3-Geschäfte.


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