Strakka Racing hat mitgeteilt, die Premiere des Dome-S103-Prototyps nochmals zu verschieben. Eine Planänderung bei der Konstruktion bedingt die abermalige Verzögerung im Zeitplan. Daher erfolgt der Ersteinsatz des geschlossenen LMP2-Sportwagens beim Finale der Langstrecken-WM in São Paulo.
Die Entwicklung des Dome-S103-Prototyps gerät neuerlich ins Hintertreffen. Strakka Racing hat mitgeteilt, das Streckendebüt auf das Finale der Langstrecken-WM in São Paulo zu vertagen. Bereits die Teilnahme an den Wertungsläufen in Silverstone und in Spa-Francorchamps sagte der britische Rennstall ab. Ein Unfall bei Probefahrten in den Ardennen verhinderte schließlich den Start bei den 24 Stunden von Le Mans.
Eine Planänderung bei der Konstruktion des geschlossenen LMP2-Sportwagens bringt Strakka Racing und Dome abermals in Terminschwierigkeiten. „Nachdem wir die Daten aus Spa analysiert haben, wollte Dome die Geometrie des Heckbereichs noch einmal überarbeiten, was uns jenen Umfang an Setup-Optionen ermöglicht, den wir benötigen“, begründet Teamchef Dan Walmsley die erneute Verzögerung.
Daher erachtet Strakka Racing einen Erstauftritt in Interlagos als geeignete Lösung. „Um die erneuerte Aufhängung zu verbauen, war ein Umbaus des Getriebegehäuses erforderlich“, fügt Walmsley hinzu. „Außerdem musste der Pumpenträger umgestaltet und umgerüstet werden. Das Programm war stets eng. Und angesichts der Notwendigkeit, die ein oder andere Änderung, die wir vornehmen, zu erproben, ist Brasilien die beste Alternative für ein Renndebüt.“
Nichtsdestoweniger bedauert Stakka Racing den Entschluss und entschuldigt sich bei allen Beteiligten. „Als ein Rennstall für so lange Zeit an der Seitenlinie zu stehen, ist tatsächlich wirklich hart“, gesteht Walmsley. „Und wir wissen, es ist frustrierend für unsere Partner, die Meisterschaft und all unsere loyalen Unterstützer, die mit dem Fahrzeug mehr Zeit in der Werkstatt als auf der Strecke verbracht haben.“
Strakka Racing wolle jedoch gewährleisten, mit einem konkurrenzfähigen Fahrzeug anzutreten. „Es tut uns leid, lediglich bei einer Runde zu starten, aber als ein professioneller Rennstall und Entwicklungspartner dieses Fahrzeuges, wird Strakka lediglich dann Rennen fahren, wenn das Fahrzeug erprobt ist und über ein wettbewerbsfähiges Paket verfügt“, ergänzt Walmsley. Derweil bestätigte Strakka Racing zeitgleich an der Fertigung eines zweiten Exemplars des S103-Renners zu arbeiten.

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