Audi erwägt den Wechsel in eine höhere Hybridklasse. Derzeit tritt Joest Racing mit zwei Megajoule Rückgewinnungsenergie in der Langstrecken-WM an, wohingegen Toyota und Porsche auf sechs Megajoule zurückzugreifen können. Allerdings plant der Ingolstädter Hersteller keine grundlegenden Änderungen des Konzepts.
Wechselt Audi die Hybridklasse? Augenscheinlich zieht Joest Racing in Betracht, im nächsten Jahr die Rekuperationsenergie seines zwittrigen Sportwagen zu erhöhen. Denn im Unterschied zur Konkurrenz von Toyota und Porsche wählte der Ingolstädter Konstrukteur eine konservative Herangehensweise und startete lediglich mit einer Einstufung von zwei anstatt sechs Megajoule in der Langstrecken-WM.
Gegenüber „Autosport“ eröffnete Audi-Motorsprotchef Doktor Wolfgang Ullrich, womöglich in die Vier-Mega-Joule-Klasse überzuwechseln. „Wir müssen konkurrenzfähiger sein, aber auch zuverlässig“, meint Ullrich. „Es wird keine großen Schritte im Hinblick auf das Konzept geben. Wir versuchen, die Hybridenergie ein bisschen zu steigern. Wir haben verschiedene Ideen diskutiert, was wir auf Basis dieses Fahrzeuges tun können.“
Darüber hinaus habe der Verkauf von Williams Hybrid Power, das in Kooperation mit Audi das Enrgierückgewinnungssystem in Form eines Schwungradspeichers entwickelte, an die GKN-Gruppe keinerlei Auswirkungen auf das Engagement in der Langstrecken-WM. „Uns wird auf dem Niveau Unterstützung gewährt, wie wir sie zuvor auch erlangten. Daher sind wir nicht beunruhigt“, erklärt Ullrich. „Das Limit der existierenden Schwungradspeicher-Technologie ist noch nicht erreicht.“

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