Beim sechsten VLN-Lauf startet Hofor-Racing erstmals mit einem Mercedes-Benz-Flügeltürer auf der Nürburgring-Nordschleife. Am Lenkrad hantieren Kenneth Heyer, Michael Kroll und Roland Eggimann. In Vorbereitung auf den Erstauftritt mit dem Silberpfeil nimmt der Schweizer Rennstall am Freitagstest teil.
Hofor-Racing baut sein Engagement auf der Nürburgring-Nordschleife aus. Beim sechsten Lauf zur VLN-Langstreckenmeisterschaft tritt der Rennstall aus Eggenwil erstmals mit seinem Mercedes-Benz-Flügeltürer in der SP9-Spitzenklasse an. Die Besatzung rekrutiert sich am kommenden Wochenende aus Kenneth Heyer sowie den beiden Schweizern Michael Kroll und Roland Eggimann.
Ebendieses Fahrertrio bestritt bereits gemeinsam die Creventic-Veranstaltungen in Mugello und Zandvoort. Nach der Bronzemedaille beim Zwölf-Stunden-Rennen in der Toskana belegte das Gespann an der Nordseeküste Platz zwei. „Ziel des Teams ist es, ohne Druck die ersten Kilometer mit dem SLS AMG GT3 auf der Nordschleife abzuspulen und ohne Fehler durchzufahren“, erklärt Heyer auf seiner Facebook-Seite. „Ein Top-Zehn-Ergebnis wäre da schon ein Topresultat beim ersten Ausritt.“
Um sich auf das Debüt am Fuße der Nürburg vorzubereiten, wohnt Hofor-Racing bereits der und Einstellfahrt am Freitag bei. Einerseits wolle die Mannschaft den Silberpfeil auf die Charakteristik und die Spezifika der Nürburgring-Nordschleife abstimmen. Anderseits sollen Kroll und Eggimann erste Probekilometer mit dem Mercedes-Benz-Sportwagen auf dem Traditionskurs in der Vulkaneifel sammeln.
Parallel zum Ersteinsatz des Flügeltürers betreut Hofor-Racing weiterhin den Einsatz zweier BMW der Dreier-Reihe in der SP6-Kategorie. Allerdings greift am ersten Augustwochenende erstmals Sarah Toniutti ins Steuer des bayrischen Tourenwagen, die sich bis dato in der RCN-Meisterschaft betätigte. Ihre Stallgefährten sind Chantal und Martini Kroll, welche zugleich mit Michael Kroll auch für das Schwesterfahrzeug gemeldet sind.
Im bisherigen Verlauf der diesjährigen VLN-Saison punktet Hofor-Racing in erster Linie mit Konstanz und Zuverlässigkeit. Lediglich einen Ausfall verzeichnete das eidgenössische Ensemble. Bei der dritten Begegnung auf der Nürburgring-Nordschleife erklommen zudem beide BMW-Mannschaften das Siegertreppchen. Trotz Teilnehmerzuwachs in der SP6-Wertung gelang Hofor-Racing beim vierten Wertungslauf neuerlich ein Podiumsresultat.

Schreibe einen Kommentar
Du musst angemeldet sein, um einen Kommentar abzugeben.