In der Qualifikation vor dem Brickyard Grand Prix fuhren die LMP-Starter den DP-Maschinen vor der Nase herum. Im Rennen drehten die Vertreter von Corvette und Ford den Spieß um. Action Express Racing gewann durch eine gute Boxenstrategie. Viper holte den ersten Saisonsieg in der GTLM.
Noch in der Qualifikation sah es so aus als würden die LMP-Teilnehmer den DP-Autos keine Chance lassen. Extreme Speed Motorsports holte die Poleposition vor OAK Racing. Doch im Rennen sah das Bild anders aus. Das Lager der Daytona-Prototypen bestimmte über den Lauf das Tempo. Entscheidend war am Ende die Treibstoffreichweite.
Action Express Racing wählte die beste Strategie, wodurch João Barbosa im letzten Stint auf der Strecke bleiben konnte während die Konkurrenz noch einmal zum Service abbiegen musste. Somit konnte er gemeinsam mit Christian Fittipaldi entspannt zum Sieg und zur Tabellenführung fahren. Das Corvette-Duo lag letztlich über 48 Sekunden vor den Zweitplatzierten.
Diese waren Scott Pruett und Memo-Rojas-Ersatz Sage Karam. Der 19-jährige Karam erlebt zum Start aber erst einmal einen Rückschlag. Er berührte einen Konkurrenten und löste etwas Chaos im Feld aus. Danach war er aber wach und fuhr sich in Führung. Allerdings musste auch Teamkollege Pruett am Schluss in die Box. Der dritte Rang ging an Michael Valiante und Richard Westbrook für Spirit of Daytona Racing.
Viper beendet die Durststrecke
In der großen GT-Klasse holte SRT Motorsports nach langem Warten den ersten Saisonsieg. Schon nach 44 Minuten übergab Kuno Wittmer an Jonathan Bomarito, der bis zum Rennende fuhr. Dieser übernahm von Patrick Long, der Porsche kam vom neunten Startplatz, die Führung und verteidigte diese bis ins Ziel.
Long musste später seinen zweiten Rang noch an die Polesitter Giancarlo Fisichella und Pierre Kaffer mit 0,348 Sekunden Abstand im Risi-Ferrari abtreten. Damit holten sich der US-Amerikaner und Michael Christensen die Silbermedaille. Die Seriensieger Jan Magnussen und Antonio García von Corvette beendeten den Lauf auf Rang vier vor ihren Teamkollegen.
Der Sieg der Cup-Prototypen ging an Chris Cumming und IndyCar-Pilot Jack Hawksworth. Das RSR-Racing-Duo kam vor den Teamkollegen Bruno Junqueira und Duncan Ende. Platz drei belegten die Tabellenersten Jon Bennett und Colin Braun. In der GTD-Klasse kamen die De-Facto-Titelverteidiger aus der Grand-Am von der Scuderia Corsa als Erste ins Ziel. Damit schlugen sie den Paul-Miller-Audi und die Riley-Viper.

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