CTMP: SRT Motorsports scheitert knapp am Sieg

Die Vipern aus der SRT-Mannschaft zeigten sich gut aufgelegt im Canadian Tire Motorsport Park. Nach der Poleposition folgten die Plätze zwei und drei im Ziel. Allerdings wäre der Sieg greifbar gewesen, ein unglückliches Manöver kostete jedoch die Führung.

Die Vipern aus der SRT-Mannschaft zeigten sich gut aufgelegt im Canadian Tire Motorsport Park. Nach der Poleposition folgten die Plätze zwei und drei im Ziel. Allerdings wäre der Sieg greifbar gewesen, ein unglückliches Manöver kostete jedoch die Führung.

Bei SRT Motorsports pirscht man sich an den ersten Saisonsieg in der GTLM an. Die bislang beste Ausgangslage dafür hatten die Vipern nun im Canadian Tire Motorsport Park mit der Poleposition durch Kuno Wittmer. Der Kanadier setzte diese bei seinem Heimrennen auch direkt in die Führung um: „Ich hatte einen guten Start und kämpfte gegen die Startnummer drei (Corvette, Anm. d. Red.), die mit Jan Magnussen am Steuer wirklich schnell war aber ich konnte ihn hinter mir halten.“

Doch nach 41 Runden musste er unfreiwillig seinen Platz abgeben. Einer der GTLM-BMW kam auf kalten Reifen aus der Box und wollte Wittmer hinter sich halten, beförderte ihn aber so neben die Strecke. Dabei wäre der Dodge-Pilot sowieso auf dem Weg in die Box gewesen. Damit schlüpfte Magnussen durch auf Platz eins und machte sich auf und davon.

Kurz darauf standen bei SRT für beide Autos die Boxenstopps an. Jonathan Bomarito übernahm den zweitplatzierten Wagen während Marc Goossens auf Rang vier zurück auf die Strecke ging. Sein Partner Dominik Farnbacher hatte sich von Platz acht nach vorn gekämpft: „Es war zu Beginn sehr schwierig. Ich hatte Probleme die Reifen auf Temperatur zu bekommen und dann hatte ich massives Untersteuern, es war schwer in den ersten Runden Positionen gut zu machen.“

An der Spitze hatte inzwischen Antonio García die Corvette übernommen. Der Spanier musste sich über die komplette restliche Distanz gegen Bomarito wehren, der sich zum Teil bis auf unter zwei Sekunden heran arbeiten konnte. Im Verkehr sah er dann noch einmal seine Chance anzugreifen, da García die gleichstarken GTLM-Konkurrenten nicht schnell genug überrunden konnte.

„Der Führende wurde hinter ihnen aufgehalten und so habe ich mich angestrengt und drei sehr gute Runden hintereinander gefahren. Wir haben den Abstand klein bekommen, aber dann musste ich selbst durch den Verkehr und der Rückstand wurde wieder größer“, so Bomarito, der sich am Ende mit Platz zwei zufrieden geben musste. Teamkollege Goossens brachte das Schwesterauto als Dritter über die Linie.


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