RCN: Wer marschiert als Tabellenführer in die Sommerpause?

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Am kommenden Samstag bestreitet die RCN bereits ihren fünften Wertungslauf. Damit markiert der Preis der Erftquelle den Abschluss der ersten Saisonhälfte. Claudius Karch agiert derweil als aktueller Tabellenführer und strebt die Verteidigung der Spitzenposition an. Insgesamt starten 157 Fahrzeuge auf der Nordschleife.

Nach dem Saisonhöhepunkt im Rahmenprogramm des 24-Stunden-Rennens auf dem Nürburgring, bestreitet das Teilnehmerfeld der Rundstrecken-Challenge Nürburgring am Samstag ihre fünfte Wertungsprüfung der Saison. Den Preis der Erftquelle nehmen insgesamt 157 Fahrzeuge in Angriff. Damit verzeichnet die Breitensportserie sogar mehr Teilnehmer als die VLN-Langstreckenmeisterschaft am letzten Wochenende.

Derzeit agiert Claudius Karch mit 38,28 Punkten als Spitzenreiter im Gesamtklassement. Für den Mannheimer läuft die Saison derzeit nach Plan. Bereits ein Gesamtsieg, sowie vier Klassensiege in der V6 stehen für den Porsche-Piloten zu Buche. Marcus Löhnert klassiert sich mit 37,37 Punkten auf Rang zwei im Gesamttableau ein und hat beste Aussichten, Karch den Führungsrang abspenstig zu machen. Das BMW-Duo Daniel Schellhaas und Patrick Wagner folgt mit 36,62 Punkten auf dem provisorischen Bronzerang.

Porsche-Fahrer Christopher Gerhard strebt beim Preis der Erftquelle erneut den Tagessieg an. Winfried Assmann pilotiert beim fünften Saisonlauf ebenfalls ein Cup-Modell des Zuffenhausener Konstrukteurs, welches von Mathol Racing eingesetzt wird. Indes gesellt sich ein Neuling in die Riege der RCN-Teilnehmer. GetSpeed Performance setzt erstmals ein Cup-Modell der 997-Baureihe von Porsche ein. Nach dem jüngsten Klassensieg in der VLN debütiert der Meuspather-Rennstall und setzt Uli Berg als Fahrer ein. Bonk-Motorsport agiert ebenfalls mit zwei Cup-Fahrzeugen aus Stuttgart-Zuffenhausen.

Allerdings können sich die Protagonisten bereits auf sehr ungemütliches Eifelwetter einstellen. Die Meteorologen tendieren derzeit zu einem weiteren Lauf bei nassen Verhältnissen, womit Petrus für reichlich Unruhe in den Eifelwäldern sorgen könnte. Zeitweise kann sogar ein Gewitter die Region in der Vulkaneifel aufsuchen. Der Start erfolgt turnusgemäß um 12.30 Uhr.