RCN: Christopher Gerhard obsiegt beim Höhepunkt der Saison

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Christopher Gerhard ist beim Lauf der „Feste Nürburg“ der zweite Sieg in der RCN in Folge geglückt. Insgesamt bestritten 167 Fahrzeuge den vierten Saisonlauf, der im Rahmen des 24-Stunden-Rennens auf dem Nürburgring ausgetragen wurde. Derweil setzte sich Claudius Karch an die Spitze des Gesamttableaus.

Beim vierten RCN-Lauf der Saison, welche im Rahmen der 24 Stunden auf dem Nürburgring ausgetragen wurde und deshalb als Höhepunkt der Saison gilt, ist Christopher Gerhard der zweite Sieg in Folge geglückt. Gleich zu Beginn der Leistungsprüfung untermauerte der Viersener im Neunelfer-Cup-Porsche seine Favoritenstellung auf den Tagessieg.

„Ich habe mein Ziel erreicht und gewonnen. Das war der zweite Saisonsieg, also bin ich zufrieden. Allerdings herrschte auf der Strecke dichter Verkehr, aber ich habe mich aus allem herausgehalten“, zieht der Porsche-Pilot Bilanz. Marcus Löhnert und das Vater-Sohn-Gespann Josef und Carsten Knechtges komplettierten das Podium.

Claudius Karch hingegen kletterte an die Spitze des Gesamtklassements der Breitensportserie. Durch seinen erneuten Sieg in der Klasse V6 heimste der Mannheimer den ersten Rang des bis dato führenden BMW-Duos Matthias Unger und Christian Konnerth ein. Für den Porsche-Piloten sei der vierte Lauf „kein leichtes Rennen“ gewesen.

„Ich habe mir siebzig Strafpunkte eingehandelt, weil ich durch Doppelgelb auf der Döttinger Höhe nicht schneller fahren durfte. Dann hatte ich noch eine Kollision mit einem Konkurrenten und einen Ausrutscher, die beide zum Glück glimpflich ausgingen“, resümiert Karch seinen Einsatz. Letztlich reichte es zu Rang fünf in der Gesamtwertung. Anschließend absolvierte der Mannheimer mit selbigen Boliden noch das 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring.

167 Fahrzeuge starteten am vergangenen Donnerstag zum vierten Lauf der RCN-Saison. Demnach zeigte sich auf RCN-Rennleiter Hans-Werner Hilger zufrieden: „Wir haben die Veranstaltung ohne große Probleme durchführen können, was bei der großen Zahl der Starter durchaus nicht selbstverständlich war.“