Freitagsqualifikation: Dörr Motorsport verteidigt Führungsrang

In der Abschlussqualifikation hat Dörr Motorsport seine Spitzenposition behauptet. Zu Anfang hinderten stellenweise nasse Streckenverhältnisse die Konkurrenten, eine Verbesserung ihrer Bestzeit vorzunehmen. Derweil ergatterte Aston Martin im letzten Moment einen Platz für Einzelzeitfahren am Freitagnachmittag.

In der Abschlussqualifikation hat Dörr Motorsport seine Spitzenposition behauptet. Zu Anfang hinderten stellenweise nasse Streckenverhältnisse die Konkurrenten, eine Verbesserung ihrer Bestzeit vorzunehmen. Derweil ergatterte Aston Martin im letzten Moment einen Platz für Einzelzeitfahren am Freitagnachmittag.

Die zweite Qualifikation für das 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring hat das Klassement nur marginal beeinflusst. Nachdem am Freitagmorgen Regenschauer die Eifel heimsuchten, trocknete der Asphalt der Nordschleife zwar partiell ab, stellenweise fanden die Protagonisten allerdings noch nasse Bedingungen vor. Selbst die Rundenzeiten der Spitzenmannschaften bewegten sich zumeist zwischen neun und zehn Minuten. 

Lediglich die Streckenverhältnisse während der Schlussphase ermöglichten nochmals Verbesserungen der Rundenzeiten. Daher war Aston Martin schließlich in der Lage, im letzten Augenblick eine Zulassung für das Einzelzeitfahren der besten Dreißig zu ergattern. Die Werksfahrer Stefan Mücke, Darren Turner und Pedro Lamy ließen sich eine Bestleistung von 8:35,190 Minuten protokollieren. 

Auf den vorderen Rängen ergaben sich dagegen keinerlei Veränderungen. Nach der überraschenden Darbietung am Donnerstagabend behauptete Dörr Motorsport letzten Endes seine Führungsposition in der kombinierten Wertung. Zu Beginn der ersten Sitzung gelang es Rudi Adams dank einer freien Runde, seinen McLaren-Sportwagen innerhalb von 8:18,513 Minuten um den Traditionskurs am Fuße der Nürburg zu zirkeln.

Twin Busch Motorsport, GT Corse und Gazoo Racing qualifizieren sich

Folglich zieht Dörr Motorsport ein positives Zwischenfazit. „Wir sind sehr zufrieden“, bestätigt Adams, der auch das Einzelzeitfahren bestreitet. „Das Wetter hat uns geholfen. Denn heute konnte niemand schneller als wir fahren. Unser primäres Ziel war es, uns für das Top-Dreißig-Qualifying zu qualifizieren, deshalb sind wir gestern sofort auf eine schnelle Runde gegangen. Der Plan ist aufgegangen. Heute haben wir die Zeit genutzt, Setup-Einstellungen zu testen. Unser Ziel für das Einzelzeitfahren ist ein Top-Zehn-Platz.“

Derweil ergatterten Phoenix Racing, Schubert Motorsport, Rowe Racing und Nissan noch einen zweiten Platz für die finale Zeitenjagd. Das Porsche-Lager erlangt wiederum Verstärkung seitens Falken Motorsports (8:24,300 Minuten). Ebenfalls mit von der Partie: Twin Busch Motorsport, Gazoo Racing mit dem Lexus LFA sowie GT Corse by Rinaldi Racing als einziger Ferrari-Rennstall.

Das Einzelzeitfahren um die dreißig besten Startpositionen beim Eifel-Marathon findet am Freitagnachmittag um 17.10 Uhr statt. Die Fahrer haben somit die Möglichkeit, ohne Verkehr eine schnelle Rundenzeit zu fahren. Bereits bei den ersten vier Wertungsläufen zur VLN-Langstreckenmeisterschaft sowie beim Vorbereitungsrennen im April hatten die Rennställe Gelegenheit, sich für diese finale Sitzung zu qualifizieren. Die Reihenfolge losen die Verantwortlichen um vierzehn Uhr aus.

Übersicht der Teilnehmer des Einzelzeitfahrens der besten Dreißig 

Qualifikation

  • Dörr Motorsport | McLaren MP4-12C | #69
  • Phoenix Racing | Audi R8 LMS ultra | #4
  • Schubert Motorsport | BMW Z4 GT3 | #20
  • Falken Motorsports | Porsche 997 GT3 | #44
  • Nissan GT Academy Team RJN | Nissan GT-R Nismo GT3 | #30
  • Rowe Racing | Mercedes-Benz SLS AMG GT3 | #23
  • Aston Martin Racing | Aston Martin Vantage | #7
  • Walkenhorst Motorsport | BMW Z4 GT3 | #28
  • GT Corse by Rinaldi Racing | Ferrari 458 Italia GT3 | #29
  • Twin Busch Motorsport | Audi R8 LMS ultra | #16
  • Gazoo Racing | Lexus LFA | #48

Erster VLN-Lauf

  • Marc Basseng | Phoenix Racing | Audi R8 LMS ultra | #3
  • Lance David Arnold | Black Falcon | Mercedes-Benz SLS AMG GT3 | #1
  • Marco Wittmann | Marc VDS Racing | BMW Z4 GT3 | #25
  • Nick Catsburg | Marc VDS Racing | BMW Z4 GT3 | #26 

Zweiter VLN-Lauf

  • Nico Bastian | Rowe Racing | Mercedes-Benz SLS AMG GT3 | #22
  • Jochen Krumbach | WTM Racing | Porsche 997 GT3 RSR | #11

Dritter VLN-Lauf 

  • Patrick Huisman | Frikadelli Racing | Porsche 997 GT3 R | #6
  • Kévin Estre | Dörr Motorsport | McLaren MP4-12C | #66
  • Alex Buncombe | Nissan GT Academy Team RJN | Nissan GT-R Nismo GT3 | #80 

Vier VLN-Lauf

  • Adam Christodoulou | Black Falcon | Mercedes-Benz SLS AMG GT3 | #14 

Qualifikationsrennen

  • Maximilian Götz | HTP Motorsport | Mercedes-Benz SLS AMG GT3 | #15
  • Pierre Kaffer | Audi Race Experience | Audi R8 LMS ultra | #502
  • Christopher Mies | C. Abt Racing | Audi R8 LMS ultra | #10
  • Edward Sandtsröm | W Racing Team | Audi R8 LMS ultra | #17
  • Norbert Siedler | Haribo Racing | Porsche 997 GT3 R | #8
  • Jordan Tresson | Schulze Motorsport | Nissan GT-R Nismo GT3 | #24
  • Christiaan Frankenhout | Audi Race Experience | Audi R8 LMS ultra | #18
  • Marco Seefried | C. Abt Racing | Audi R8 LMS ultra | #9
  • Dirk Werner | Schubert Motorsport | BMW Z4 GT3 | #19

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