Lausitzring: Kommissare verhängen nachträgliche Strafen

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Die Sportkommissare haben drei Piloten nach dem zweiten Rennen auf dem Lausitzring nachträglich bestraft. Fabian Hamprecht und Maximilian Buhk werden bei der nächsten Lauf als Startfahrer um fünf Plätze nach hintern versetzt. Auch Reiter Engineering musste einen Rückschlag hinnehmen, weshalb der Camaro aus den Punkten rutscht. 

Nach dem zweiten Rennen auf dem Lausitzring hagelte es regelrecht Strafen. Die Rennleitungen bestrafte nachträglich drei Piloten. Vor allem Albert von Thurn und Taxis bekam die Auswirkungen der Strafe unmittelbar nach dem Rennen zu spüren. Nachdem der Camaro-Pilot mit dem Flügeltürer von Luca Ludwig kollidierte, brummten die Kommissare dem Team von Reiter Engineering eine Strafe von dreißig Sekunden auf. Damit wurde das GT-Schwergewicht statt auf Rang acht letztendlich auf den 14. Platz zurück gestuft.

Doch auch Maximilian Buhk muss seinen missglückten Überholvorgang kurz vor dem Rennende teuer bezahlen. Nachdem Buhk den Flügeltürer ins Heck der Corvette von Toni Seiler manövrierte, schieden beide Piloten aus dem Rennen aus. Aufgrund dieses Missgeschicks startet der Mercedes-Pilot beim nächsten Rennen, in dem er als Startfahrer agiert, fünf Plätze hinter der eigentlichen Position. „Der Unfall war ganz klar mein Fehler und meine Schuld. Ich habe versucht, den Mercedes von Seyffrath auszubremsen und dachte, ich bin dafür in einer guten Position“, schildert der HTP-Schützling den Unfall aus seiner Sicht.

„Es ist fast ohne Worte, was passiert ist“

„Toni trifft ganz klar keine Schuld. Es ist aber schade, dass er meine Entschuldigung nicht annimmt und nicht akzeptiert, dass ich einen Fehler gemacht habe. Ich kann aus diesem Vorfall nur etwas lernen“, resümiert Buhk. Die beiden Streithähne lieferten sich abseits der Piste ein hitziges Wortgefecht.

Derweil ist Toni Seiler noch immer restlos bedient: „Es ist fast ohne Worte, was passiert ist. Ich bin sehr enttäuscht über den Unfall in der letzten Runde, eine solche Fahrweise ist nicht zu akzeptieren“, so Seilers Einschätzung. Folglich kann er „die Entschuldigung von Buhk nicht akzeptieren, den Schaden bezahlt mir niemand.“ Nach Seilers Ermessen hat der Corvette-Pilot „ganz normal gebremst, nicht einmal zehn Meter früher und er hat mich voll erwischt.“

Doch auch Fabian Hamprecht blieb von einer Strafen seitens der Rennleitung nicht verschont. Im Duell mit Mario Farnbacher werfen die Kommissare dem Abt-Protagonisten vor, dass seine Fahrweise zu aufdringlich war. Demnach musste Hamprecht eine Geldstrafe in Höhe von 1 000 Euro bezahlen. Außerdem wird der Sportwagen aus Ingolstadt, mit Fabian Hamprecht als Startfahrer, um fünf Plätze nach hinten versetzt.