BES in Monza: ART Grand Prix feiert souveränen Auftaktsieg

ART Grand Prix hat beim Auftakt der BES-Saison einen unangefochtenen Start-Ziel-Sieg hingelegt. Das Podium komplettierte Saintéloc Racing und das McLaren-Schwesternauto der Gewinner. Ferrari widerfuhr hingegen beim Heimspiel ein Debakel. Als beste Abordnung erreichte die Scuderia Villorba lediglich Rang neun.

ART Grand Prix hat beim Auftakt der BES-Saison einen unangefochtenen Start-Ziel-Sieg hingelegt. Das Podium komplettierte Saintéloc Racing und das McLaren-Schwesternauto der Gewinner. Ferrari widerfuhr hingegen beim Heimspiel ein Debakel. Als beste Abordnung erreichte die Scuderia Villorba lediglich Rang neun.

Grégoire Demoustier, Alexandre Prémat und Álvaro Parente haben ihre günstige Ausgangslage beim Auftakt der BES-Meisterschaft von Startplatz eins in einen ungefährdeten Sieg umgemünzt. Über die gesamte Distanz von drei Stunden schien im Autodromo Nazionale Monza, kein Weg an dem McLaren-Rennstall von ART Grand Prix vorbei zu führen.

Platz zwei belegten Grégory Guilvert, Stéphane Ortelli und der Schwede Edward Sandström für Saintéloc Racing. Das Audi-Fahrertrio fand sich nach der ersten Reihe von Boxenstopps auf Rang zwei wieder und ließ sich diesen im weiteren Rennverlauf nicht weiter streitig machen. Zwar machten die drittplatzierten im Schwesternauto von ART Grand Prix zwischenzeitlich enormen Druck auf den Sportwagen aus Ingolstadt, doch am Ende erklommen Kevin Korjus, Kévin Estre und Andy Sou?ek die unterste Stufe des Stockerls.

In der Schlussphase musste sich das McLaren-Trio jedoch nochmals gegen den Audi von WRT mit der Besatzung César Ramos, Marc Basseng und Laurens Vanthoor erwehren, welche letzten Endes als Viertes die Zielflagge sah. Vanthoor rückte peu á peu an seinen Gegenüber heran, doch ein missglücktes Überholmanöver in der vorletzten Runde in der ersten Schikane machten ein besseres Ergebnis zunichte.

Rang fünf ging nach dem Drei-Stunden-Rennen von Monza an die Titelverteidiger von HTP Motorsport. Die Sternenkrieger Harold Primat, Nico Verdonck und Maximilian Buhk starteten die Hatz vom zehnten Platz. Nach den ersten obligatorischen Boxenstopps fand sich die Besatzung des Mercedes-Benz-Sportwagens auf Rang fünf wieder. Zwar bugsierte sich das Trio zwischenzeitlich an den WRT-Audi heran, doch je länger das Rennen dauerte, umso mehr Zeit verlor der Flügeltürer.

Bentley mit starker Anfangsphase

Den sechsten Platz heimste sich die Truppe von ROAL Motorsport ein. Stefano Comandini, Eugenio Amos und Stefano Colombo fuhren durch eine starke Leistung von Startplatz 24 unbeeindruckt durch das Feld und stellten somit die beste Abordnung aus dem BMW-Lager.

Vom Start weg bugsierte sich Bentley-Pilot Andy Meyrick auf den zweiten Platz. Jedoch schien der Brite den Rest des Feldes förmlich den Weg zu versperren. Infolge dessen entbrannte ein Kampf mit dem Kessel-Ferrari von Michael Broniszewski, Giacomo Petrobelli und Alessandro Bonacini. Die beiden Streithähne kamen sich des Öfteren in die Quere. Folglich waren Berührungen zwischen den beiden Sportwagen keine Seltenheit.

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Missglückter Auftritt von Ferrari

Aufgrund dieser Streitereien brummten die Kommissare den Kessel-Ferrari eine Durchfahrtstrafe auf. Jedoch zeigte sich die Besatzung davon völlig unbeeindruckt und missachtete diese ganze viermal. Letztendlich sah das Fahrertrio deshalb die schwarze Flagge. Für Bentley reichte es beim Debüt zu Rang sieben und acht. Duncan Tappy, Antoine Leclerc und Jérôme D’Ambrosio kamen rund acht Sekunden vor den Stallgefährten Guy Smith, Steven Kane und Andy Meyrick ins Ziel.

Francesco Castellacci, Stefano Gai und Andrea Rizzoli erwischten im Ferrari der Scuderia Villorba Corse einen schwarzen Tag. Die Abordnung der Roten schafften es nicht von ihrer guten Ausgangslage vor dem Start zu profitieren und stellte den italienischen Sportwagen nach drei Stunden nur auf dem neunten Rang ab. Die besten Zehn komplettierten die Markenkollegen von AF Corse.

Als beste Abordnung aus der VLN schaffte es der Black-Falcon-Flügeltürer. Für Hubert Haupt, Abdulaziz Al Faisal und Andreas Simonsen langte es am Ende zu Rang 14 im Gesamtklassement. Die Stallgefährten mit der Startnummer 18 mussten das Rennen nach einem Unfall in der Ascari-Kurve vorzeitig beenden.

Marco Seefried brannte in der frühen Phase des Rennens ein regelrechtes Feuerwerk ab. Der GT-Corse-Pilot beförderte den Ferrai 458 Italia zwischenzeitlich auf den Silberrang. Doch die Fahrerkollegen Vadim Kogay und Rinat Solikhov stellten den GT3-Boliden am Ende auf dem 29. Platz ab.

 

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