SP7: Manthey erringt Klassensieg beim Saisonauftakt

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In der Klasse SP7 in der VLN-Langstreckenmeisterschaft gelang Manthey-Racing der Klassensieg beim Auftaktrennen. Jochen Krumbach, Georg Weiss, Oliver Kainz und Michael Jacobs genügte im Wochenspiegel-Porsche Gesamtrang acht zum Erfolg. Darüber hinaus standen zwei Cup-Porsches auf dem Podest.

Die Klasse SP7 im Rahmen der VLN-Langstreckenmeisterschaft am Nürburgring sah zum Saisonauftakt einen gut bekannten Sieger. Das Manthey-Racing-Team gewann mit einem seiner Wochenspiegel-Neunelfer die Klasse und fuhr mit dem 911 GT3 R genannten Fahrzeug auf den achten Gesamtrang. Jochen Krumbach, Georg Weiss, Oliver Kainz und Michael Jacobs gewannen die Klasse mit einem Vorsprung von über einer Runde auf den Cup-Porsche von Christopher Brück, Frank Kräling und Marc Gindorf sowie dem Porsche des Rennteams Black Falcon mit den Piloten Philipp Eng, Tim Scheerbarth und Andreas Weishaupt.

Die Siegerbesatzung war übrigens exakt dieselbe, die auch auf dem zweiten Wochenspiegel-Porsche, allerdings das GT2-Modell 997 GT3 RSR, genannt war. Hintergrund ist ein Vorhaben des Teamchefs Olaf Manthey, der zunächst das GT3-R-Modell und das RSR-Modell parallel starten lässt, um sich auch definitiv für das seiner Meinung nach richtige Fabrikat zu entscheiden. Aber auch der RSR gewann seine Klasse, die SP-Pro. 

Nachdem die Qualifikation für Jochen Krumbach aufgrund mehrerer Code-60-Phasen nicht optimal verlief, startete das GT3-R-Modell von Startplatz 17, wohingegen der RSR von Platz 15 den Saisonauftakt begann. Nach einem fehlerfreien Rennen lief das R-Modell auf Gesamtrang acht ins Ziel.

„Da prallen Welten aufeinander“

Das GT2-Fabrikat RSR durchlief kein problemloses Rennen. Nachdem Krumbach das Fahrzeug, auf Platz zehn liegend, für den Schlussstint übernahm, gab es Probleme mit dem Antriebsstrang. Das Problem, das auch im letzten Drittel der vergangenen Saison immer wieder dem Team Manthey Probleme bereitete, zwang Krumbach zur Drosselung des Tempos, daher fuhr die Startnummer 154 auch letztendlich auf Platz zehn über die Ziellinie.

„Das Rennen zeichnete sich einerseits durch ein hohes Aufgebot an werksunterstützten Fahrzeugen, andererseits durch viele kleine Autos mit teilweise Nordschleife-unerprobten Fahrern aus. Da prallen zwei Welten aufeinander, was öfter zu anspruchsvollen Situationen führt“, schildert Krumbach die Situation auf der Traditionsstrecke und resümiert: „Mit unseren Ergebnissen bin ich deshalb mehr als zufrieden“.

Das genügte aber dennoch zum Klassensieg, denn der einzige Gegner in der SP-Pro, die Corvette C6 von Marcus und Roman Löhnert sowie Mike Jäger, fiel frühzeitig mit technischen Problemen aus dem Rennen. Die von elf Porsche und einem BMW M3 bevölkerte Klasse SP7 blieb allerdings auch nicht von Ausfällen verschont. Drei Cup-Porsches mussten das Rennen frühzeitig beenden.