BMW: Alessandro Zanardi unternimmt erste Probefahrt

Für Alessandro Zanardi haben die Vorbereitungen seiner Wiederkehr auf die Rennstrecke begonnen. Am Donnerstag absolvierte der Italiener auf dem Adria Raceway eine erste Ausfahrt mit dem BMW Z4 GT3, welchen die Techniker an seine Bedürfnisse angepasst haben. Das Fazit fiel durchweg positiv aus.

Für Alessandro Zanardi haben die Vorbereitungen seiner Wiederkehr auf die Rennstrecke begonnen. Am Donnerstag absolvierte der Italiener auf dem Adria Raceway eine erste Ausfahrt mit dem BMW Z4 GT3, welchen die Techniker an seine Bedürfnisse angepasst haben. Das Fazit fiel durchweg positiv aus.

Alessandro Zanardi hat mit den Vorbereitungen für seine Rückkehr in den aktiven Motorsport begonnen. Der Italiener unternahm am Donnerstag auf dem Adria Raceway eine erste Probefahrt mit seinem neuen Einsatzfahrzeug. Zanardi tritt in der diesjährigen Saison als BMW-Werksfahrer für ROAL Motorsport in der GT-Sprintserie der SRO-Gruppe an und feiert damit nach vier Jahren Absenz seine Wiederkehr auf der Piste.

Die Einstellfahrt auf dem Rundkurs nahe Venedig erfüllte für Zanardi einerseits den Zweck, sich mit dem modifizierten BMW Z4 GT3 vertraut zu machen. Andererseits hatten die Ingenieure Gelegenheit, nach einem Praxistest einige Verbesserungen vorzunehmen. Denn die Techniker haben den bayrische Supersportwagen derart angepasst, damit Zanardi den Renner trotz seiner Beinamputation pilotieren kann. 

Hochgestimmt berichtete Zanardi anschließen über seine erste Ausfahrt. „Ich möchte nicht zu überschwänglich klingen, aber ich hätte mir keinen besseren ersten Test erträumen können“, frohlockt der ehemalige Tourenwagen-Fahrer. Für seinen Teamchef Roberto Ravaglia war dies gleichermaßen ein emotionalisierender Augenblick: „Ich muss zugeben, dass ich den Tränen nahe war, als er in unserem Auto die Boxengasse hinunter fuhr.“

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Zanardi: „Er ist kraftvoll und passt sehr gut zu meinem Fahrstil“ 

Auf technischer Seite zog Zanardi indes ein positives Fazit. „Der BMW Z4 GT3 macht großen Spaß“, rapportiert der 47-Jährige. „Er ist kraftvoll und passt sehr gut zu meinem Fahrstil. Der erste Tag hat uns gezeigt, was wir jetzt zu tun haben. Wir werden die Größe des Bremspedals verändern und das mechanische System am Lenkrad, mit dem ich den Gaszug steuere, modifizieren, damit ich optimal aus den Kurven herausbeschleunigen kann.“ 

Sein Teamchef pflichtet den Ausführungen bei. „Der erste Test ist sehr gut verlaufen“, resümiert Ravaglia. „Wir konnten bestätigen, dass die speziellen Umbauten, die wir gemeinsam mit BMW Motorsport für Alex entwickelt haben, funktionieren. Wir müssen sicherlich noch einiges modifizieren und verbessern, aber mit dem Auftakt sind wir zufrieden. Alex ist rund 150 Kilometer gefahren. Obwohl er vier Jahre lang keinen Motorsport betrieben hat, waren seine Rundenzeiten immer noch gut.“ 

Im Jahr 2001 verlor Zanardi bei einem Unfall auf dem Lausitzring beide Beine. Nichtsdestotrotz kehrte der ehemalige Formel-1-Fahrer und ChampCar-Meister in der Saison 2005 zurück auf den Ashpalt. Zanardi bestritt für verschiedene Rennställe die Tourenwagen-Weltmeisterschaft, eher er sich 2009 vorläufig zurückzog. Sodann gewann Zanardi bei den Paraolympics in London zwei Goldmedaillen auf dem Handbike und testete auf dem Nürburgring einen BMW M3 DTM.


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