Abschlusssitzung: Grand-Tourer allein in Daytona

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Für den letzten Test der United SportsCar Series in diesem Jahr wurden nach den gestrigen Ereignissen außer dem DeltaWing keine Prototypen mehr zugelassen. Die GT aus beiden Klassen bildeten damit die deutliche Mehrheit auf der Strecke.

Welch‘ eine Überraschung – nachdem Le-Mans- und Daytona-Prototypen aufgrund von Sicherheitsrisiken für den heutigen letzten Testtag in Daytona ausgeschlossen wurden, war der DeltaWing das schnellste Auto auf dem Oval mit Straßenkurs. Katherine Legge und Andy Meyrick veröffentlichten eine 1:40,833 Minuten als Bestzeit.

Die Mehrheit auf dem Asphalt, die GT-Renner, konnten da natürlich nicht mithalten. Darunter waren weitere Neulinge. So wird neben dem Team RLL in der GTLM auch Turner Motorsports auf den BMW Z4 setzen. Paul Dalla Lana, Pedro Lamy und Dane Cameron teilten sich das Steuer des GT3-Autos, das erst vor wenigen Wochen aus Europa eingeflogen wurde. Danach wurde der Wagen privat auf der Road Atlanta getestet, bevor er dann am Samstag zum USCC-Tross hinzu stieß.

Ebenfalls noch im Lernprozess befindet sich Fall-Line Motorsports. Die Mannschaft begann zur Ende der Grand-Am-Saison 2013 einen Audi R8 einzusetzen, der auch im kommenden Jahr am Start stehen wird. Abseits der Strecke bestätigte das Management Charles Espenlaub und Charlie Putman als Piloten, Al Carter wird unterstützen. Neben den dreien saßen auch Audi-Werksfahrer Christopher Mies und Bryan Sellers im Ingolstädter Rennwagen.

Erste Erkenntnisse aus den vergangenen vier Testtagen zogen die Verantwortlichen bei Porsche. Sowohl Park Place Motorsports als auch Wright Motorsports, die gemeinsam mit JDX Racing testeten, waren mit dem Porsche 911 GT America zufrieden. Dieses gemeinsame Auftreten der aus Grand-Am und ALMS bekannten Teams war der erste Schritt zu einer möglichen technischen Zusammenarbeit.