VLN-Qualifikation: Phoenix erringt Position eins und drei

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Phoenix Racing bestimmte das Tempo in der letzten VLN-Qualifikation der Saison. Marc Basseng sicherte dem Audi-Rennstall die Poleposition; Stallgefährte Frank Stippler den dritten Rang. Im letzten Augenblick katapultierte sich BMW-Kontrahent auf Platz zwei. Nasse Bedingungen forderten die Akteure.

In der Qualifikation zum Saisonfinale der VLN-Langstreckenmeisterschaft hatten sich die Protagonisten wieder einmal bei verregneten Bedingungen zu beweisen. Phoenix Racing zementierte bereits in der Anfangsphase des Zeitfahrens seine führende Position und sicherte sich damit die Poleposition für die 38. Auflage des DMV-Münsterlandpokals. Marc Basseng meisterte den Traditionskurs in der Vulkaneifel innerhalb von 9:34,934 Minuten. 

Während der Schlussminuten wagte Uwe Alzen nochmals eine Attacke auf die Bestmarke des Audi-Rennstalls, aber der BMW-Fahrer verfehlte die Referenzzeit auf seiner letzten fliegenden Runde um 2,547 Sekunden. Derweil rundete Frank Stippler das Resultat für Phoenix Racing ab. Der Audi-Markenkollege postierte sich mit einem Rückstand von 4,459 Sekunden an dritter Stelle in der Startaufstellung. 

Die zweite Reihe komplettierte die Porsche-Abordnung Frikadelli Racing. Damit haben sich Patrick Huisman, Henri Moser, Sabine Schmitz und Klaus Abbelen (+8,977 Sekunden) die beste Ausgangslage im Kampf um die VLN-Speed-Trophäe verschafft. Die schnellsten Fünf vervollständigten Jan Seyffarth und Nico Bastian, welche mit dem Mercedes-Benz-Flügeltürer von Rowe Racing eine Zeitendifferenz von 9,074 Sekunden zum Sitzungsschnellsten verzeichneten.

Klassenrang zwei für die Titelanwärter

Jochen Krumbach, Lucas Luhr und Nick Tandy (Manthey-Porsche) platzierten den Dicken auf Rang fünf, wobei die Besatzung des neongelben Neunelfers 11,542 Sekunden von Klassenprimus Basseng trennten. Siebente wurden Michael Zehe und Marko Hartung (Rowe-Mercedes-Benz/+12,525 Sekunden), welche sich gegen Jürgen Alzen und Dominik Schwager (Alzen-Ford/+17,112 Sekunden) durchsetzten.

Neunte wurden Adam Osieka, Christopher Mies und Steve Jans (GetSpeed-Porsche/+17,587 Sekunden). Somit war die Zuffenhausener Delegation zugleich in der Cup-2-Wertung obenauf. Dahinter sortierten sich die Gaststarter der Nissan-GT-Akademie ein: Alex Buncombe und Lucas Ordoñez ließen sich einen Umlauf innerhalb von 9:56,876 Minuten protokollieren, womit das Nismo-Duo Platz zehn für die RJN-Mannschaft holte.

Da es bislang keine Verzögerungen im Ablauf der Veranstaltung gab, startet die 38. Ausgabe DMV-Münsterlandpokal planmäßig um zwölf Uhr. Bei der Finalrunde der VLN-Langstreckenmeisterschaft steht die Titelentscheidung noch aus: die Favoriten Tim und Dirk Groneck starten in der Renault-Clio-Division Cup 3 an zweiter Stelle – ihnen genügt im Rennen ein fünfter Rang.