Sorg Rennsport: Gute Ergebnisse und viel gelernt

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Pokale satt gab es für Sorg Rennsport nach dem DMV-250-Meilen-Rennen. Während der Z4 der Wuppertaler, an aussichtsreicher Position liegend ausfiel, kamen die restlichen drei Renner, mit denen die Truppe an den Ring gereist war, auf guten Platzierungen an. Dirk Adorf habe bei seinem Gaststart gute Tipps geben.

Sorg Rennsport erlangte am vergangenen Wochenende Unterstützung seitens Dirk Adorf. Rene Steurer und Peter Larsson starteten gemeinsam mit dem BMW-Werksfahrer auf dem M3 der Truppe aus Wuppertal. Nach 25 Runden Nordschleife erreichte die Besatzung als Fünfte der Klasse V6 ins Ziel.

Aber das Trio sah das gute Ergebnis mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Auf Platz drei liegend, kam der BMW zu einem Splash-and-Dash-Stopp in die Box. Ein klemmender Tankdeckel kostete dabei wertvolle Zeit und zwei Plätze, was deutlich zeigt, wie eng und hart umkämpft es in der Klasse V6 zugeht.

In der Anfangsphase des Rennens lagen zwar noch beiden BMW-Fahrzeuge in der Serienwagen-Klasse V6 auf Spitzenplätzen. Nach vier Runden dann das Unglück: Der BMW Z4 mit den beiden Russen Alexey Veremenko und Sergey Borisov war nach einem Einschlag im Bereich Schwalbenschwanz aus dem Rennen.

In der kleineren Klasse V4 für die Serienwagen bis zweieinhalb Litern fuhren Moritz Hannappel und Markus Nikowitsch mit der BMW-325-Limousine auf den dritten Klassenrang. In der Qualifikation hatte das Duo den Renner mit der Bestzeit auf die Polepositon der Kategorie V4 gestellt. Nach einem Ausrutscher in der Anfangsphase verloren die Beiden aber den Anschluss an die Spitze und mehr als der Bronzerang war diesmal nicht drin.

Poleposition und Sieg hieß es für Viktor Smolski und Thomas Müller im Einser-BMW. Allerdings blieb das Duo in der Klasse SP5 ohne Gegner. So stand für die beiden Neulinge im Team Ankommen und Erfahrung sammeln ganz oben auf der Agenda. Besonders erfreulich: Smolski zeigte eine steile Lernkurve und kam von Runde zu Runde besser mit dem kleinen Bayern zurecht, was sich auch in den gefahrenen Rundenzeiten bemerkbar machte.

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Vor dem Rennen hatte das Team eine Woche mit Nachtschichten voller Arbeit zu bewältigen. Der BMW Z4 wurde auf einer Rohkarosse komplett neu aufgebaut. Aber der Kraftakt hatte sich gelohnt. Der Bayer lief prächtig und Veremenko/Borisov konnten die bisherige Bestzeit des Renners um vier Sekunden verbessern und fuhren im Training am Vormittag die schnellste Zeit. Leider wurde das russische Duo wegen eines Vergehens unter gelben Flaggen um zehn Plätze strafversetzt. Der Einspruch des Teams wurde abgewiesen.

Nach dem Start konnten die Zwei aber schnell Boden gut machen und die beiden V6-BMW des Teams lagen nach zwei gefahrenen Runden auf den Plätzen zwei und drei. Die beiden Sorg-Stammfahrer Steurer und Larsson konnten dabei nicht zuletzt vom Fachwissen des BMW-Werksfahrers Adorf profitieren, der den beiden Tipps gab und auch einen schnellen Stint fuhr. Dem Team gewährte er einen Einblick in die Herangehensweise des Profis.

Die Zusammenarbeit mit Adorf geht beim Saisonfinale der VLN-Langstreckenmeisterschaft in zwei Wochen in die Verlängerung. Beim Schinkenrennen wird er zusammen mit Lars Zander im BMW 330 starten.