Falken Motorsports: Gutes Rennen nach durchwachsener Qualifikation

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Der Porsche von Falken Motorsports kam in der verspäteten Qualifikation zum DMV-250-Meilen-Rennen nicht über Startposition 14 hinaus. Im Rennen konnten Sebastian Asch und Martin Ragginger mit einer guten Leistung allerdings auf Gesamtrang fünf vorfahren.

Das Team Falken Motorsports erlebte beim DMV-250-Meilen-Rennen einen reibungslosen Lauf und konnte mit seinen Fahrern Sebastian Asch und Martin Ragginger am Ende der vierstündigen Distanz auf Gesamtposition fünf durchs Ziel fahren. Der achte Wertungslauf der VLN lief für das Team nahezu problemlos. Somit schafften es die beiden Fahrer zusammen mit dem Rennstall aus Offenbach, von Startposition 14 aus unter die besten Fünf der Gesamtwertung zu fahren.

Der Renntag an sich begann für den türkis-blauen Porsche 911 GT3 R eher durchwachsen. Da starker Nebel einen pünktlichen Start der Qualifikation unmöglich machte, begann die Sitzung erst um 10.30 Uhr bei immernoch grenzwertigen Bedingungen. Ragginger setzte direkt zu Beginn eine Rundenzeit von 8:50 Minuten.

Eine definitiv mögliche Verbesserung dieses Umlaufes wurde Falken Motorsports vereitelt, da zu genau dem Zeitpunkt, als der Porsche erneut auf der Strecke war, enorm viele Gelbphasen rund um die Strecke herrschten. Das gleiche Schicksal, dass auch die Stuck-Brüder Johannes und Ferdinand sowie Frank Stippler im Audi von Phoenix Racing erlebten.

Falken-Porsche im Mittelteil des Rennens mit starken Rundenzeiten

„Die Sicht beim Qualifying war grenzwertig und verlangte absolute Konzentration. Leider hatten wir dabei nach unserem Boxenstopp nur noch gelbe Flaggen und konnten keine guten Rundenzeiten mehr fahren – dann war das verkürzte Zeittraining für uns auf Position 14 auch schon beendet“, ärgert sich Asch über den Ausgang der Zeitenjagd. „Da mussten wir beim eigentlichen Rennen ein wenig mehr Gas geben.“

Und genau das taten das Porsche-Doppel auch. Nachdem es Ragginger gelang, bereits im ersten Umlauf sieben Positionen gutzumachen, zeigte im weiteren Verlauf auch sein Teamkollege, was in deren Paket steckt. Mit der zweitschnellsten Rennrunde von 8:13 Minuten ließ Asch das Potenzial des Teams und auch der Falken-Reifen aufblitzen. Nach der Übergabe von Asch an Ragginger gab sich dieser keine Blöße und brachte das Auto auf der fünften Gesamtposition über die Ziellinie.

„Wir können sehr zufrieden sein“, freut sich Asch nach dem Rennen. „Wir gratulieren dem Twin-Busch-Team zum Sieg. Das war ein würdiger Saisonabschluss für uns.“ Da der Falken-Porsche beim VLN-Saisonfinale in zwei Wochen nicht mehr antritt, war es der letzte Einsatz in der Saison 2013 für das Team Falken Motorsports.