Training in Zeltweg: Mercedes-Benz distanziert BMW und Porsche

Beim Eröffnungstraining in Zeltweg markierte Mercedes-Benz die Bestzeit. Maximilian Buhk umrundete den ehemaligen Österreichring rund eine halbe Sekunde schneller als die Konkurrenz. An zweiter Stelle rangierte Schubert Motorsport, gefolgt vom favorisierten Porsche-Lager und Corvette.

Beim Eröffnungstraining in Zeltweg markierte Mercedes-Benz die Bestzeit. Maximilian Buhk umrundete den ehemaligen Österreichring rund eine halbe Sekunde schneller als die Konkurrenz. An zweiter Stelle rangierte Schubert Motorsport, gefolgt vom favorisierten Porsche-Lager und Corvette.

Obzwar die erste Trainingssitzung in Zeltweg nur bedingt über Aussagekraft verfügt, frappiert das Resultat der ersten GT-Masters-Kräftemessens nichtsdestotrotz. Weder ein Porsche-Rennstall, noch eine Corvette-Besatzung erzielte die schnellste Rundenzeit auf dem ehemaligen Österreichring. Stattdessen gaben Mercedes-Benz und BMW vorerst die Marschroute durch die Alpen vor. 

An der Spitze des Klassements positionierte sich HTP Motorsport. Maximilian Buhk meisterte den Traditionskurs in der Steiermark in 1:32,190 Minuten, womit der Dassendorfer seinen Mitstreiter Max Sandritter (Schubert Motorsport) um 0,415 Sekunden distanzierte. Die favorisierte Porsche-Fraktion okkupierte wiederum die Positionen drei bis fünf. Im innerbetrieblichen Duell des Zuffenhausener Konstrukteurs gewann Herberth Motorsport die Oberhand. 

Lokalmatador Martin Ragginger (+0,424 Sekunden) und sein Stallgefährte René Bordeaux (+0,457 Sekunden) positionierten sich vor Farnbacher-Markenkollege Philipp Frommenwiler (+0,503 Sekunden). Derweil hielt Callaway Competition gleichermaßen Kontakt zur Spitzengruppe: Corvette-Pilot Daniel Keilwitz (+0,647 Sekunden) sortierte auf Platz sechs ein. Dahinter klassierte sich Simon Knap (DB-BMW/+0,723 Sekunden) an siebenter Stelle. 

MS Racing platziert sich unter den besten Zehn 

Audi und MS Racing glückte ebenfalls der Sprung unter die besten Zehn. Florian Stoll und Aditya Patel landeten mit exakt derselben Bestzeit von 1:32,945 Minuten auf den Rängen acht und neun, womit das Gespann aus dem Schwarzwald einen Rückstand von 0,755 Sekunden auf den Klassenprimus verzeichnete. Zehnter wurde indes die Wiesbadener Mannschaft von Lambda Performance. Ford-Pilot Frank Kechele verfehlte den Trainingsschnellsten um 0,836 Sekunden.

Die Lamborghini-Equipe Grasser Racing, welche beim Heimspiel in Österreich einen Gaststart absolviert, errang beim Eröffnungstraining die Plätze 13 und 20. Gottfried Grasser höchstselbst verpasste die Sitzungsbestzeit um 1,033 Sekunden, sein Kollege Gerhard Tweraser um 1,455 Sekunden. Die Rückkehr des Camaro GT lief beim Aufgalopp noch schleppend: Albert von Thurn und Taxis (+2,565 Sekunden) wurde Vorletzter. 

Die zweite Trainingseinheit wird um 12.15 Uhr aufgenommen. Die zweigeteilte Qualifikation findet um 14.45 Uhr statt. Die beiden Wertungsläufe am Samstag und Sonntag starten turnusgemäß um 12.15 Uhr. Nachdem heute morgen warmes, trockenes Sommerwetter in Spielberg bei Knittelfeld herrschte, prognostiziert der Wettbericht für heute Nachmittag ein leichtes Gewitter. Der Rest des Wochenendes bleibt allerdings trocken.


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