Nürburgring: Porsche behauptet weiterhin Trainingsspitze

Auch im zweiten Trainingsdurchgang auf dem Nürburgring bleibt Porsche federführend. Schütz Motorsport errang die schnellste Rundenzeit. Allerdings verfehlte das Ford-Gespann Lambda Performance die Bestmarke lediglich um einen Wimpernschlag. Die Leistungsdichte bleibt unterdes enorm.

Auch im zweiten Trainingsdurchgang auf dem Nürburgring bleibt Porsche federführend. Schütz Motorsport errang die schnellste Rundenzeit. Allerdings verfehlte das Ford-Gespann Lambda Performance die Bestmarke lediglich um einen Wimpernschlag. Die Leistungsdichte bleibt unterdes enorm.

Porsche hat die Trainingsspitze im zweiten Durchgang auf dem Nürburgring verteidigt: Schütz Motorsport markierte die schnellste Rundenzeit am Mittag. Allerdings ergaben sich im Endklassement enorm knapp Zeitabstände in der Spitzengruppe, weshalb Hundertstelsekunden über die vorderen Platzierungen entschieden. Die besten Zehn klassierten sich gar innerhalb von nur einer halben Sekunde.

Der Franzose Nicolas Armindo umkurve die Kurzanbindung jedoch am flottesten und ließ sich am Ende der einstündigen Sitzung einen Umlauf von 1:26,319 Minuten protokollieren. Damit unterbot der Zuffenhausener Schützling die Bestleistung seines Ford-Konkurrenten Dominik Schwager um elf Tausendstel einer Sekunde. Nichtsdestoweniger behauptete Lambda Performance damit seinen Rang im oberen Bereich des Tableaus. 

Dahinter stationierte sich wiederum die BMW-Fraktion. Max Sandritter (Schubert Motorsport) verfehlte den Klassenprimus um 92 Tausendstelsekunden, womit sich der Münchner auf dem dritten Rang einordnete. Sein niederländischer Markenkollege Simon Knap (DB Motorsport) flankierte Sandritter indessen und positionierte sich mit einem Rückstand von 0,244 Sekunden an vierter Stelle. 

Tabellenführer Audi im zweiten Durchgang abgeschlagen 

Derweil gab der Corvette-Sektor abermals eine gute Figur ab. Callaway-Autler Toni Seiler verpasste den Trainingsschnellsten um 0,256 Sekunden, womit der Schweizer als Fünfter gewertet wurde. Seine Markenkollegen Daniel Keilwitz (+0,346 Sekunden) und Andreas Wirth (+0,419 Sekunden) landeten wiederum auf den Plätzen acht und neun. Somit war der Rennstall aus Leingarten dreimal unter den schnellsten Zehn vertreten. 

Dazwischen quetschte sich hingegen Claudia Hürtgen (Schubert-BMW/+0,297 Sekunden), welche sich wiederum gegen den amtierenden GT3-Europameister Maximilian Buhk (HTP-Mercedes-Benz/+0,318 Sekunden) durchsetzte. Zehnter wurde Sean Edwards (Farnbacher-Porsche/+0,445 Sekunden), welcher im Eröffnungstraining obenauf war. Tabellenführer Christopher Mies (Abt-Audi/+1,131 Sekunden) belegte lediglich Position 18. 

Nächster Programmpunkt in der Vulkaneifel ist die zweigeteilte Qualifikation. Um 16.45 Uhr werden demzufolge die Startpositionen für die Wertungsläufe sieben und acht ausgefochten. Der Startschuss zu den Rennen am Samstag und Sonntag fällt turnusgemäß um 12.15 Uhr. Bis dato prognostiziert der Wetterbericht für das gesamte Wochenende keinerlei Regenschauer während des Streckenbetriebs.


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