São Paulo: Teilnehmerfeld schrumpft auf 28 Fahrzeuge

Für das Gastspiel der Langstrecken-WM in São Paulo wurden 28 Rennfahrzeuge gemeldet. In der LMP2-Division sind noch zahlreiche Cockpitplätze vakant. In den GTE-Wertungen haben sich dagegen nur geringfügige Änderungen ergeben. Die LMP1-Klasse bildet mit vier Boliden eine Minorität im Starterfeld.

Für das Gastspiel der Langstrecken-WM in São Paulo wurden 28 Rennfahrzeuge gemeldet. In der LMP2-Division sind noch zahlreiche Cockpitplätze vakant. In den GTE-Wertungen haben sich dagegen nur geringfügige Änderungen ergeben. Die LMP1-Klasse bildet mit vier Boliden eine Minorität im Starterfeld.

Erwartungsgemäß sinkt die Teilnehmerzahl der Langstrecken-WM nach den 24 Stunden von Le Mans. Traten bei den Sechs-Stunden-Rennen in Silverstone und Spa-Francorchamps noch über dreißig Fahrzeuge an, schrumpft das Starterfeld zur ersten Saisonrunde jenseits des Atlantiks. Für den Wertungslauf in der brasilianischen Metropole São Paulo haben sich vorläufig 28 Rennställe eingeschrieben.

Die provisorische Nennliste umfasst lediglich vier LMP1-Prototypen, neun LMP2-Renner, sieben GTE-Pro-Besatzungen sowie acht Fahrzeuge in der GTE-Am-Kategorie. Die Honda-Delegation Strakka Racing hat sich bekanntlich aus der Spitzenklasse zurückgezogen; Toyota und Rebellion Racing reduzieren ihre Aufgebot auf jeweils einen Boliden. Für die Equipe aus der Schweiz greifen Nick Heidfeld und Nicolas Prost ins Steuer. 

In der LMP2-Klasse sind wiederum noch etliche Cockpits vakant. Lotus und Greaves Motorsport haben jeweils noch zwei Fahrerplätze zu vergeben; Oak Racing und ADR-Delta suchen lediglich einen Piloten. Gulf Racing hat sich dagegen entschieden sein Programm in der Langstrecken-WM vorzeitig abzubrechen. Daher setzt die Mannschaft aus den Vereinigten Arabischen Emiraten sein Lola B12/80 Coupé mit Judd-Motorisierung bei keinem Rennen mehr ein. 

Die Konstellation in der Gran-Turismo-Sparte ist weitgehend unverändert. Einzig Aston Martin verkleinert seine Besatzung auf zwei Fahrer je Automobil. Zudem stößt Christophe Bourret zu IMSA Performance hinzu und verstärkt das Porsche-Duo Raymond Narac und Jean-Karl Vernay. Letzterer wird derzeit als Anwärter auf einen Platz im Zuffenhausener Werkskader für das LMP1-Engagement gehandelt. Ferner schickt AF Corse nur noch einen Pro-Am-Ferrari ins Rennen. 

„Die Veranstaltung in Brasilien markiert die Halbzeit der FIA-Langstrecken-Weltmeisterschaft 2013 und bietet nach der Sommerpause die perfekte Kulisse für den Start in die zweite Saisonhälfte“, fasst FIA-WEC-Vorstand Gérard Neveu zusammen. „Die Nennliste beinhaltet einige namhafte Fahrer aus Südamerika, die uns bei ihrem Heimrennen unterstützen. Ihre Präsenz wird uns helfen, die Leute zu einem der aufregendsten Rennen der Saison in einem der schönsten Länder der Welt zu locken.“


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